Passwort-Schutz |
29.11.2017 20:06:00
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Apple stopft Sicherheitslücke auf Macs mit Software-Update
Ein Computer-Experte aus der Türkei hatte Apple am Dienstag per Twitter darauf hingewiesen, dass sich Unbefugte mit einem sogenannten Root-Account für Änderungen am System in die Computer einloggen könne. Dazu reiche es, an Rechnern mit dem macOS-System "High Sierra" aus, den Benutzernamen "root" zu wählen, kein Passwort einzugeben und mehrfach den Login-Knopf zu drücken.
Der Fehler betrifft die aktuelle macOS-Version 10.13 ("High Sierra"). Ältere Versionen des Betriebssystems sind nicht betroffen. Über den Root-Zugriff kann man System-Einstellungen verändern - so könnte über ihn zum Beispiel eine schützende Firewall deaktiviert werden. Der unbefugte Zugriff war selbst noch möglich, wenn der Root-Zugriff deaktiviert war.
Bis das Update fertig war, empfahl der Konzern den Nutzern, ein Passwort für den Root-Account zu setzen. Apple zeigte sich selbstkritisch: "Unsere Kunden verdienen etwas Besseres. Wir überprüfen unsere Entwicklungsprozesse, um zu verhindern, dass dies in Zukunft nochmals geschieht."
Ein Fehler dieser Art ist für Apple besonders peinlich, denn der Konzern wirbt mit einem besonderen Augenmerk auf Datenschutz und Sicherheit auf seinen Geräten. Apple sprach von einem Logik-Fehler bei der Bestätigung der Zugangsrechte, der zu der Sicherheitslücke geführt habe.
Schon kurz nach der Vorstellung des neusten Betriebssystems macOS 10.13 High Sierra Ende September musste Apple eine Sicherheitslücke stopfen. Damals war es möglich, mit einer speziellen App den sogenannten Schlüsselbund von macOS auszulesen. In dieser verschlüsselten Datei kann das Betriebssystem Passwörter für Websites und Zugangsdaten für Server ablegen.
CUPERTINO (dpa-AFX)
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