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Investieren und Ausgeben 27.02.2021 23:02:00

Kryptoplattform Bitpanda bringt Visa-Debitkarte auf den Markt - Bitcoin & Gold-Zahlungen möglich

Kryptoplattform Bitpanda bringt Visa-Debitkarte auf den Markt - Bitcoin & Gold-Zahlungen möglich

• Investieren und bezahlen mit Bitpanda-Card
• Bezahlen mit Kryptowährungen oder Edelmetallen möglich
• Vorbestellungen schon möglich

Das Wiener FinTech-Unternehmen Bitpanda bringt eine eigene Debitkarte auf den Markt, mit der Zahlungen nicht nur in Euro, sondern auch in Bitcoin, Ethereum, IOTA, Tezos, Ripple, Litecoin sowie zahlreichen anderen Kryptowährungen abgewickelt werden können. Die Transaktionen sollen mit allen auf der Kryptobörse handelbaren Werten möglich sein, also sogar in Edelmetallen wie Gold, Silber, Palladium oder Platin.

So funktioniert die Bitpanda-Card

Um Zahlungen mit Kryptowährungen oder Edelmetallen zu begleichen, legt ein Nutzer ein sogenanntes "Main Asset für Zahlungen" fest, mit welchem künftige Zahlungen beglichen werden sollen. Das kann jedes beliebige Asset - also Fiatgeld, Kryptowährung oder Edelmetall - sein, für das man ein Guthaben auf einem Bitpanda-Konto besitzt. Diese primäre Zahlungsquelle kann jederzeit in der Bitpanda App geändert werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, freiwillig ein sogenanntes "Fallback Asset für Zahlungen" einzurichten. Denn dieses wird herangezogen, falls das Main Asset nicht ausreicht, um einen Zahlungsbetrag zu decken. Fehlgeschlagene Transaktionen können so vermieden werden.

Die Bitpanda-Card kann zum Online-Shoppen, Einkaufen im Supermarkt oder für Abhebungen an Geldautomaten verwendet werden. Sie ist nämlich mit dem Visa-Zahlungssystem verknüpft und kann somit weltweit bei allen teilnehmenden Visa-Händlern verwendet werden.

Zahlreiche Vorteile angepriesen

Da die Bitpanda-Card keine Kredit- sondern eine Debitkarte ist, bestehe nicht die Gefahr sich zu verschulden, schreibt Bitpanda auf seiner Homepage. Außerdem könne man mittels der Bitpanda-App gut den Überblick über seine Ausgaben behalten, da dort jederzeit der Transaktionsverlauf abgerufen werden kann. Zudem erhält man nach jeder Zahlung eine Push-Benachrichtigung mit den Zahlungsdetails.

Für die Kunden fallen dabei keine Karten-Nutzungsgebühren, keine monatlichen Kontogebühren und auch keine wiederkehrenden Karten- und Kontoverwaltungsgebühren an. Auch Zahlungen in Euro sind gebührenfrei. Bitpanda verlangt lediglich Gebühren für Abhebungen am Geldautomat und für Zahlungen in Nicht-Euro-Währungen. Außerdem werden Tradingaufschläge berechnet, wenn man für Zahlungen ein Asset festgelegt hat, das nicht Fiat ist. Dies ergibt sich daraus, dass im Moment der Zahlung das gewählte Asset sofort und automatisch in Euro gewechselt wird und von der Euro-Fiat-Wallet abgebucht wird, um den Zahlungsvorgang abzuschließen.

Vorbestellung möglich

Unternehmensangaben zufolge kann die Bitpanda-Card schon vorbestellt werden. Die ersten Karten sollen im Laufe der zweiten Februarhälfte versandt werden, heißt es. Allerdings werde sie zunächst nur für Bürger der Eurozone verfügbar sein.

Redaktion finanzen.at

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Bildquelle: Lukasz Stefanski / Shutterstock.com,Natali_ Mis / Shutterstock.com