02.07.2019 12:54:41

Stromnetz zeitweise überlastet - Hilfe aus dem Ausland nötig

ESSEN (dpa-AFX) - Das deutsche Stromnetz ist an mehreren Tagen im Juni überlastet gewesen, weil weniger Strom produziert wurde als benötigt. "Die Lage war sehr angespannt und konnte nur mit Unterstützung der europäischen Partner gemeistert werden", teilten die Übertragungsnetzbetreiber am Dienstag mit. Die Gründe für das starke Ungleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch seien noch nicht geklärt. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet.

Unvorhergesehene Leistungsschwankungen im Stromnetz sind nach Angaben der Bundesnetzagentur nicht ungewöhnlich. Um sie ausgleichen zu können, setzen die Übertragungsnetzbetreiber die für den Notfall bereitgehaltene Regelenergie ein. Am 6., 12. und 25. Juni habe der Bedarf an dieser Regelenergie im Schnitt 6 Gigawatt betragen, teilten die Netzbetreiber Amprion, Tennet, 50Herz und TransnetBW mit. Das sei doppelt so viel gewesen, wie vertraglich bereitgestanden habe.

Die Netzbetreiber mussten deshalb zusätzliche Stromlieferungen an der Strombörse und im Ausland beschaffen sowie auf Angebote von Unternehmen zurückgreifen, ihren Stromverbrauch gegen Bezahlung abzuschalten. Als Konsequenz aus den Engpässen haben die Netzbetreiber inzwischen die ausgeschriebene Menge der sogenannten Minutenreserve zur Netzstabilisierung verdoppelt./hff/DP/fba

Analysen zu E.ON SEmehr Analysen

25.02.25 E.ON Buy UBS AG
25.02.25 E.ON Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
19.02.25 E.ON Buy UBS AG
14.02.25 E.ON Overweight JP Morgan Chase & Co.
12.02.25 E.ON Overweight JP Morgan Chase & Co.
Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!

Aktien in diesem Artikel

E.ON SE 12,41 2,86% E.ON SE
RWE AG St. 30,41 0,46% RWE AG St.