Zuversicht |
26.02.2025 12:05:42
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E.ON-Aktie freundlich: Besseres operatives Ergebnis sorgt für Optimismus
Im abgelaufenen Jahr sank das bereinigte EBITDA um 3 Prozent auf 9,05 Milliarden Euro. Das Ergebnis lag damit am oberen Ende der Prognose von 8,8 bis 9,0 Milliarden Euro. Temporäre Effekte, vor allem bei den Redispatch-Kosten in Deutschland, hatten drefas Ergebnis im Vorjahreszeitraum positiv beeinflusst. Analysten hatten im Mittel mit einem bereinigten EBITDA von 8,93 Milliarden Euro gerechnet. Das zugrundeliegende EBITDA ohne die hohen Einmaleffekte lag um 600 Millionen Euro über dem des Vorjahres.
Unter dem Strich stand ein Überschuss von bereinigt 2,9 Milliarden Euro - ein Minus von 7 Prozent zum Vorjahr und in der Mitte der Zielspanne. Der Außenumsatz sank um 14 Prozent auf 80,1 Milliarden Euro. Die Aktionäre sollen 55 Cent Dividende erhalten - 2 Cent mehr als im Vorjahr.
E.ON-Vorstandschef Leonhard sprach von einem starken Ergebnis. "Mit Investitionen von 7,5 Milliarden Euro haben wir außerdem einen neuen Maßstab für unsere operative und finanzielle Leistungsfähigkeit gesetzt." Für 2025 hat sich E.ON mit rund 8,6 Milliarden Euro noch höhere Investitionen vorgenommen.
Für 2025 plant der Energiekonzern mit einem bereinigten Konzerngewinn zwischen 2,85 Milliarden und 3,05 Milliarden Euro oder einem Gewinn je Aktie von 1,09 bis 1,17 Euro sowie einem bereinigte EBITDA zwischen 9,6 und 9,8 Milliarden Euro.
E.ON will mehr Geld in Netzausbau investieren: 43 Milliarden Euro bis 2028
Die für die Energiewende nötigen Investitionen in Milliardenhöhe schieben den Energieversorger E.ON weiter an. Bis 2028 sollen 43 Milliarden Euro investiert werden, wie der DAX-Konzern am Mittwoch in Essen mitteilte. Das ist eine Milliarde mehr, als bislang geplant war, die in den Ausbau der Netzinfrastruktur fließen soll.
Auch im Tagesgeschäft dürfte es in der Folge besser laufen: Den bereinigten operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ber Ebitda) erwartet das Management 2028 nun bei über 11,3 Milliarden Euro statt bislang bei über 11 Milliarden. Analysten hatten 11,1 Milliarden Euro auf dem Zettel.
E.ON hatte bislang seine Investitionsziele traditionell zum Jahresbeginn jeweils um ein Jahr fortgeschrieben. Mit Verweis auf die noch offene Verzinsung der Netzinvestitionen in der Stromregulierungsperiode 2029 hält Konzernchef Leonhard Birnbaum nun aber an dem Zeitrahmen bis 2028 fest. Eon sei bereit, weiter zu investieren, sagte der Manager laut Mitteilung, "aber niemals um jeden Preis."
Die E.ON-Aktie gewinnt im XETRA-Handel zeitweise 4,31 Prozent auf 12,59 Euro.
DOW JONES / dpa-AFX
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