Investitionen bremsen 31.10.2013 10:36:30

Porsche bleibt dank solider Zahlen profitabelster Autobauer

Nach den ersten neun Monaten erzielte die VW-Tochter mit knapp 120.000 ausgelieferten Autos ein operatives Ergebnis von 1,89 Milliarden Euro. Die Prognose bestätigte der Konzern.

   Insgesamt erwirtschafteten die Zuffenhausener im Zeitraum von Januar bis September einen Umsatz von 10,42 Milliarden Euro, nach 10,15 Milliarden im Vorjahr. Operativ konnte der Sportwagenbauer das Ergebnis zu dem sehr hohen Vorjahresniveau allerdings nur noch um ein Prozent steigern. Das entspricht einer Marge von 18 Prozent. Damit ist Porsche nach wie vor der profitabelste Autohersteller mit nennenswerten Stückzahlen weltweit.

   "Mit den hohen Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro leisten wir im Geschäftsjahr 2013 einen wichtigen Beitrag für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft", betonte der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller und verwies unter anderem auf den Ausbau des Werks in Leipzig und die Investition in neue Modelle.

   Vor allem in den USA und China waren die Sportwagen aus Zuffenhausen beliebt. Allein in den USA steigerte Porsche die Auslieferungen in den ersten neun Monaten um 26 Prozent auf 31.549 Fahrzeuge. Unter den Modellen stellte sich die Boxster-Reihe, zu der auch der Cayman gehört, als besonders beliebt bei den Kunden heraus. Mit knapp 20.000 ausgelieferten Fahrzeugen erzielte der Konzern in dem Segment einen Zuwachs von 146 Prozent.

   In diesem Jahr, so hatte Vorstandschef Müller Mitte September erklärt, werde Porsche einen Absatz von gut 150.000 Fahrzeugen erreichen. Die ursprünglich für 2018 angepeilte Zielmarke von 200.000 soll wahrscheinlich schon 2016, vielleicht auch bereits 2015 geknackt werden. Für zusätzliches Wachstum wird ab dem kommenden Jahr eine zusätzliche Baureihe sorgen, der kleine SUV Macan.

   An der Jahresprognose hält Porsche fest: So will der Sportwagenbauer ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erreichen. 2012 hatte Porsche einen operativen Gewinn von 2,44 Milliarden Euro und damit eine Rendite von 17,6 Prozent erwirtschaftet.

   Kontakt zum Autor ilka.kopplin@wsj.com

   DJG/iko/jhe

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   October 31, 2013 05:29 ET (09:29 GMT)

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