19.05.2015 13:51:46
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Airbus warnt A400M-Kunden vor Risiken bei der Triebwerkssteuerung
FRANKFURT (Dow Jones)-- Nach dem Absturz eines Airbus-Militärtransporters A400M hat der Airbus-Konzern die Nutzer des Maschinentyps vor möglichen Problemen bei der elektronischen Triebwerkssteuerung gewarnt. An die Nutzer sei eine "dringliche technische Empfehlung des Herstellers" versandt worden, welche Überprüfungen sie bei den Flugzeugen durchführen sollten, um mögliche Risiken bei künftigen Flügen zu vermeiden, teilte die Rüstungssparte des Konzerns mit.
So sollen die Kunden einen einmaligen Kontroll-Check der elektronischen Triebwerkskontrolleinheit bei jedem Flugzeugtriebwerk vor dem nächsten Flug durchführen. Darüber hinaus enthalte die "dringliche technische Empfehlung" zusätzliche Detailchecks für den Fall eines Triebwerksaustausches oder eines Auswechselns der elektronischen Triebwerkskontrolleinheit (ECU), hieß es.
Bei dem Absturz eines für die Türkei bestimmten A400M am 9. Mai während eines Übungsfluges nahe Sevilla waren vier der Insassen an Board ums Leben gekommen. Die beiden anderen wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Zur möglichen Ursache machte Airbus zunächst keine Angaben. Experten seien von der Zentrale in Toulouse nach Sevilla geschickt worden, wo das Endmontagewerk für den A400M steht.
Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet am Dienstag unter Berufung auf Airbus-Kreise, ein Softwareproblem in der Steuerungseinheit der Triebwerke habe den Ausfall von gleich drei Triebwerken verursacht. Dies sei von Ingenieuren des Konzerns entdeckt worden. Ein Airbus-Sprecher wollte sich zu dem Bericht nicht äußern und verwies auf die spanischen Behörden, die derzeit die Unfallursache untersuchten.
Die "Dringliche technische Empfehlung des Herstellers" sei unabhängig von den derzeit laufenden offiziellen Unfalluntersuchungen erfolgt, hieß es in der Mitteilung.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/sha/brb
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May 19, 2015 07:21 ET (11:21 GMT)
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