Bericht von Moody's 26.04.2017 09:57:00

Tschechische Banken verkraften erstarkende Krone

Am meisten werde sich eine potenzielle Steigerung der Kronen-Rate auf die tschechischen und slowakischen Töchter der italienischen UniCredit (Bank-Austria-Mutter) sowie von Raiffeisen auswirken.

Die CSOB, Tochter der belgischen Finanzgruppe KBC, sowie die Erste-Tochter Ceska sporitelna werden am wenigsten betroffen sein, so Moody's am Mittwoch laut Nachrichtenagentur CTK. Insgesamt sei der Einfluss der Festigung der Krone auf den tschechischen Markt und die Banken verkraftbar, denn die Geldhäuser fokussierten sich besonders auf den lokalen Markt. Helfen werde auch das Versprechen der tschechischen Notenbank CNB, die extremen Schwankungen der Landeswährung zu reduzieren.

Die tschechische Nationalbank hat am 6. April ihre Währungsinterventionen nach mehr als drei Jahren beendet. Konkret wurde der Mindestkurs von 27 Kronen pro Euro aufgehoben. Mit diesem sollte unter anderem verhindert werden, dass die tschechischen Exporte ins Ausland zu teuer werden. Zuletzt hatte die Spekulation zugenommen, und die Notenbank musste immer mehr Euro kaufen.

Unmittelbar nach der Entscheidung fiel der Euro zeitweise auf den tiefsten Stand seit 2013, auf 26,65 Kronen, näherte sich aber in der Folge dem früheren Mindestkurs wieder an. Am Mittwoch betrug die Spotrate 26,8650 Kronen.

snu/sp

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