Bis zu 6.000 Jobs in Gefahr |
05.06.2013 13:51:00
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Verhandlungen über Jobabbau bei Commerzbank in heißer Phase
Bei dem Konzern stehen 4.000 bis 6.000 Vollzeitstellen auf der Kippe, besonders betroffen ist das schwächelnde Privatkundengeschäft. Erwogen wird zudem eine Verlagerung von Arbeit an kostengünstigere Standorte. Seit dem 8. April wird über die Details verhandelt. "Die genaue Höhe des Abbaus wird in den Verhandlungen mit den Arbeitnehmergremien vereinbart", sagte eine Konzern-Sprecherin am Mittwoch. "Ziel ist es, im Sommer 2013 wesentliche Ergebnisse vorstellen zu können."
Nach Einschätzung von Verhandlungsteilnehmern besteht die Chance, dass eine Einigung am unteren Ende der genannten Bandbreite von 4.000 bis 6.000 Stellen bis zum Jahr 2016 erzielt wird. Das dürfte vor allem daran liegen, dass der Kahlschlag im Privatkundengeschäft weniger drastisch ausfällt als befürchtet: Im Februar hatte die Commerzbank konkretisiert, dass in der Sparte 1.800 Vollzeitstellen wegfallen sollen. Zunächst hatte die Zahl von 3400 Arbeitsplätzen im Raum gestanden.
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Arbeitnehmer einem Abbau von 4000 oder mehr Stellen zustimmen können", sagte Mark Roach, der für die Gewerkschaft Verdi im Aufsichtsrat der Commerzbank sitzt, der "Zeit". "Und wenn wir über weniger als 3.000 Menschen reden, ist die Frage, über welchen Zeitraum wir reden. Geht es um drei, vier oder fünf Jahre, sind wir schnell bei der natürlichen Fluktuation." Roach äußerte sich mit Blick auf die Klausurtagung optimistisch: "Ich sehe die Chance, dass die Beteiligten sich einigen." Zum 30. März 2013 waren im Commerzbank-Konzern 54.068 Mitarbeiter beschäftigt./ben/DP/zb
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