28.02.2019 10:59:48
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Teyssen: Neue Eon kein Spielball kurzfristiger Investoren mehr
Von Christian Grimm
ESSEN (Dow Jones)--Die geplante Übernahme des Konkurrenten Innogy hat die Aktionärsbasis des Energieversorgers Eon nach Einschätzung von Vorstandschef Johannes Teyssen deutlich stabilisiert. "15 bis 20 Prozent unseres Kapitals gehören" langfristigen Investoren, sagte Teyssen bei einem Gespräch mit Journalisten am Konzernsitz in Essen.
"Die Wahrscheinlichkeit, Spielball von Stimmungen zu werden, ist damit massiv gesunken", legte er nach. Für ihn ist das ein Zeichen, dass das Vertrauen der Kapitalmärkte in das Unternehmen deutlich gewachsen ist.
Vor der mit RWE vereinbarten Zerschlagung und Übernahme der Innogy hätten Hedgefonds einen viel stärkeren Einfluss gehabt, so Teyssen. Auch die Kreditgeber seien heute "deutlich gelassener". Er verwies auf eine Bewertung der Ratingagentur Standard & Poor's, wonach der Versorger durch den Innogy-Deal deutlich stabiler würde.
Künftig kämen rund 80 Prozent des operativen Gewinns aus dem staatlich regulierten Geschäft mit Strom- und Gasleitungen. Neben den Netzen will sich Eon auch den Vertrieb der Innogy einverleiben.
Noch steht aber die Erlaubnis der europäischen Kartellwächter aus, mit denen Teyssen im Sommer rechnet. Am Dienstag hatten EU-Kommission und Bundeskartellamt einen Teilschritt genehmigt. RWE darf die Grünstromsparte der Tochter Innogy wieder eingliedern und zum Abschluss der Neuordnung der deutschen Energiebranche auch knapp 17 Prozent an Eon halten. Ende des Jahres soll der Mega-Deal besiegelt werden.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/chg/sha
(END) Dow Jones Newswires
February 28, 2019 05:00 ET (10:00 GMT)
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