Dow Jones 30 Industrial

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03.05.2017 22:41:40

ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow tritt nach Zinsentscheid auf der Stelle

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Handel an den US-Börsen ist am Mittwoch ohne klare Orientierung zu Ende gegangen. Selbst der Zinsentscheid der Fed sorgte an den Märkten nicht groß für Aufsehen, weil die US-Notenbank ihren Leitzins erwartungsgemäß in einer Spanne zwischen 0,75 und 1,00 Prozent beließ. Auch aktuelle Konjunkturdaten und die fortschreitende Berichtssaison konnten dem Markt nicht ihren Stempel aufdrücken.

Beim Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) bedeuteten 20 957,90 Punkte am Ende ein hauchdünnes Plus von 0,04 Prozent. Für den breiter gefassten S&P 500-Index (S&P 500) ging es jedoch um 0,13 Prozent auf 2388,13 Punkte abwärts. Die Technologiewerte zollten außerdem der jüngsten Rekordjagd und den nun bekannten Apple-Zahlen ihren Tribut. Ihr Auswahlindex NASDAQ 100 fiel um 0,34 Prozent auf 5625,16 Punkte.

Für Marktanalyst Neil Wilson von ETX Capital hat die Fed keine Überraschungen mit sich gebracht. Spannend sei nun, ob und wie die Offiziellen der US-Notenbank die Märkte in den kommenden Wochen auf eine Erhöhung im Juni vorbereiten werden. Die Währungshüter hielten sich die Tür dazu offen, ohne jedoch ein eindeutiges Signal abzugeben. Ein geringes Wirtschaftswachstum zu Jahresbeginn bezeichneten sie als wahrscheinlich nur "vorübergehend".

APPLE RÜCKEN ETWAS VOM REKORDSTAND AB

Ein neuerlicher Umsatz- und Gewinnanstieg bei Apple tröstete die Anleger nicht eindeutig darüber hinweg, dass der iPhone-Absatz im zweiten Quartal enttäuscht hatte. Die am Vortag noch rekordhohen Aktien rutschten zunächst um fast 2 Prozent ab, reduzierten dann aber deutlich ihre Verluste. Am Markt setzte sich die Auffassung durch, dass dies im Zusammenhang mit der baldigen Einführung einer neuen iPhone-Generation steht. Sie schlossen so nur 0,31 Prozent tiefer.

Ansonsten spielte die Musik bei den Nebenwerten, wo ebenfalls Zahlenvorlagen die Kurse bewegten. Die Titel von Sprint (Sprint Nextel) sackten deutlich um mehr als 14 Prozent ab. Auch wenn es operativ etwas besser gelaufen war, erschwerte der Wettbewerbsdruck dem Telekomanbieter zuletzt weiterhin das Leben. Eine mögliche Fusion mit T-Mobile USA als Ausweg steht weiterhin in den Sternen.

UNTERNEHMENSBERICHTE IN ZWEITER BÖRSENREIHE

Die Aktien von Mondelez sprangen dagegen um rund 3 Prozent hoch, nachdem der Süßwarenhersteller mit seinem Quartalsbericht positiv überrascht hatte. Nach Zahlen stark bewegt waren außerdem die Aktien des Kosmetikkonzerns Estee Lauder (Estée Lauder Companies) mit Kursgewinnen von mehr als 4 Prozent, während es für die Papiere der Brauerei Molson Coors (Molson Coors Brewing Company (MCBC)) in ähnlichem Maße abwärts ging.

Über Kursgewinne freuen durften sich Anleger im Fast-Food-Bereich. Papiere der Burgerkette McDonald's (McDonalds) rückten um rund 1 Prozent vor, nachdem sich Goldman-Analystin Karen Holthouse zuversichtlich zur Wettbewerbsfähigkeit in den USA geäußert hatte. Für die Titel von Yum Brands (YUM! Brands) ging es sogar um fast 3 Prozent nach oben. Der unter anderem für seine KFC- und Pizza-Hut-Ketten bekannte Systemgastronom hatte mit seinem Quartalsbericht überzeugt.

PREISRUTSCH BELASTET METALLBRANCHE

Abseits der Berichtssaison waren die Blicke auf den Rohstoffsektor gerichtet. Ein abrutschender Kupferpreis führte etwa bei den Aktien von Freeport-McMoRan zu einem Abschlag von mehr als 5 Prozent. Aber auch Stahlwerte wie AK Steel gerieten kräftig unter Verkaufsdruck. Anders fiel die Tendenz bei Ölwerten aus, wie Kursgewinne bei den beiden Dow-Aktien Chevron und ExxonMobil zeigten.

Der Eurokurs sank am Mittwoch nach dem US-Zinsentscheid leicht. Zuletzt wurden in New York 1,0888 US-Dollar für die Gemeinschaftswährung bezahlt. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zuvor auf 1,0919 (Dienstag: 1,0915) US-Dollar festgesetzt. Auch US-Staatsanleihen gaben in fast allen Laufzeiten etwas nach. Die richtungweisenden zehnjährige Papiere etwa fielen um 11/32 Punkte auf 99 12/32 Punkte und rentierten mit 2,32 Prozent./tih/he

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

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