Nach Gewinneinbruch 10.11.2016 11:50:40

Continental-Aktie fällt auf tiefsten Stand seit 2014

Am Vormittag rutschten die Papiere des Reifenherstellers auf den tiefsten Stand seit 2014 ab. Alleine seit Mitte Oktober ging es für die Anteilsscheine um gut 8 Prozent abwärts, nachdem die Hannoveraner wegen einiger Altlasten und Sondereffekte ihr Gewinnziel für 2016 gesenkt hatten. Zuletzt lagen sie mit 3,58 Prozent im Minus bei 162,70 Euro.

Zwischen Juli und Ende September brach der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 40 Prozent ein. Der Umsatz stieg um knapp vier Prozent. Nun rechnet Continental aber mit einem Jahresendspurt. Das Schlussquartal soll ergebnisseitig stark ausfallen.

Analysten bleiben weitgehend optimistisch für das Unternehmen und die Aktien: DZ-Bank-Analyst Michael Punzet monierte zwar die unter den Erwartungen liegende operative Entwicklung, erwartet aber positive Impulse von der anstehenden Telefonkonferenz mit dem Vorstand. Zudem lobte er die gute Marktpositionierung des Unternehmens.

Sein Kollege Tim Schuldt von der Investmentbank Equinet sprach von schwachen Resultaten, hält diese nach der jüngsten Gewinnwarnung aber von geringerer Bedeutung. Beide Experten behielten ihre Kaufempfehlungen für die Conti-Titel bei und sehen auf dem gegenwärtigen Kursniveau ein Aufwärtspotenzial von 38 beziehungsweise 45 Prozent./edh/la/ag

FRANKFURT (dpa-AFX)

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