Meta Platforms Aktie
WKN DE: A1JWVX / ISIN: US30303M1027
Angriff aus Isreal |
30.10.2019 12:25:41
|
Facebook klagt wegen Ausspähattacke auf WhatsApp
Facebook erklärte in der Klageschrift, unter den Zielpersonen seien Journalisten, Anwälte, Dissidenten, Menschenrechtsaktivisten, Diplomaten und Regierungsbeamte gewesen. Sie kämen aus Ländern wie Bahrain, Mexiko und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
NSO konterte am Mittwoch, die Technologie der Firma sei nicht für den Einsatz gegen Journalisten oder Menschenrechtsaktivisten gedacht. "Wir betrachten jede andere Nutzung unserer Produkte als zur Verhinderung von ernsthaften Verbrechen und Terrorismus als Missbrauch, der vertraglich verboten ist." Die Firma werde aktiv, wenn sie eine missbräuchliche Nutzung entdecke.
Facebook hatte die Sicherheitslücke bereits Mitte Mai geschlossen und öffentlich gemacht. NSO gelang es nach Angaben des Online-Netzwerks, Schadsoftware, die einen weitreichenden Datenabgriff ermöglicht, über WhatsApp-Anrufe zu verbreiten. Die Sicherheitslücke bestand in den WhatsApp-Apps für die Mobil-Betriebssysteme Android, iOS, Windows Phone und Tizen.
Die Klage gründet Facebook darauf, dass die Nutzungsbedingungen von WhatsApp verletzt worden seien. Der von Facebook vor fünf Jahren übernommene Chatdienst hat rund 1,5 Milliarden Nutzer und ist auch in Deutschland populär.
Das NSO-Programm, das unter dem Namen "Pegasus" bekannt wurde, installierte sich dabei auf den Geräten selbst dann, wenn die Zielpersonen den Anruf nicht annahmen. Danach stellte es eine Verbindung zu Servern der israelischen Firma her und gewährte Zugang unter anderem zu Kontaktdaten und Inhalten von Nachrichten auf den Geräten. NSO gab die erbeuteten Daten dann an Kunden der Firma weiter. Die unter anderem bei WhatsApp übliche Verschlüsselung bei der Übermittlung wird dabei nicht geknackt, sondern die in unverschlüsselter Form auf dem Gerät vorhandenen Daten abgegriffen.
NSO betonte, die bei Messaging-Diensten inzwischen zum Standard gewordene Verschlüsselung stelle Sicherheitsbehörden, "die für die Sicherheit von uns allen sorgen sollen" vor massive Herausforderungen. "Die Wahrheit ist, dass die Plattformen mit starker Verschlüsslung oft von Pädophilien-Netzwerken, Drogenbossen und Terroristen für ihre kriminellen Aktivitäten genutzt werden." Die Technologie von NSO habe geholfen, in den vergangenen Jahren tausende Leben zu retten.
MENLO PARK (dpa-AFX)

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!
Weitere Links:
Nachrichten zu Meta Platforms (ex Facebook)mehr Nachrichten
31.03.25 |
Faeser: Gegen Social-Media-Angebote von Schleusern vorgehen (dpa-AFX) | |
31.03.25 |
Meta-Aktie gibt nach: Jefferies revidiert Kursziel für Meta (dpa-AFX) | |
28.03.25 |
Meta-Aktie etwas tiefer: Facebook bringt Freunde-Tab zurück (dpa-AFX) | |
28.03.25 |
S&P 500-Papier Meta Platforms (ex Facebook)-Aktie: So viel Gewinn hätte ein Investment in Meta Platforms (ex Facebook) von vor 10 Jahren abgeworfen (finanzen.at) | |
28.03.25 |
EU set to limit Apple and Meta fines to avoid Trump ire (Financial Times) | |
27.03.25 |
ROUNDUP: BGH bestätigt Datenschutz-Klagerecht für Verbraucherverbände (dpa-AFX) | |
27.03.25 |
BGH bestätigt Datenschutz-Klagerecht für Verbraucherverbände (dpa-AFX) | |
25.03.25 |
Freundlicher Handel: S&P 500 bewegt sich zum Start im Plus (finanzen.at) |
Analysen zu Meta Platforms (ex Facebook)mehr Analysen
31.03.25 | Meta Platforms Buy | Jefferies & Company Inc. | |
03.03.25 | Meta Platforms Outperform | Bernstein Research | |
31.01.25 | Meta Platforms Kaufen | DZ BANK | |
30.01.25 | Meta Platforms Buy | UBS AG | |
30.01.25 | Meta Platforms Buy | Goldman Sachs Group Inc. |
Aktien in diesem Artikel
Meta Platforms (ex Facebook) | 505,00 | -6,01% |
|