Kinderschutz |
16.04.2021 17:10:39
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Facebook-Aktie gibt ab: Experten gegen Instagram-Version für Kinder - Brief an Zuckerberg
"Der unerbittliche Fokus der Plattform auf Aussehen, Selbstdarstellung und Branding stellt eine Herausforderung für die Privatsphäre und das Wohlbefinden von Jugendlichen dar." Kinder und Jugendliche würden dazu verleitet, beständig auf ihre Handys zu schauen und Fotos mit ihren Followern zu teilen. Was Kinder heute aber wirklich bräuchten, sei Zeit zum Spielen, Lernen und sich Sozialisieren - ohne digitale Geräte, heißt es auf der Webseite von Commerce-Free Childhood.
Zuckerberg hatte die Pläne für eine Kinder-Version von Instagram kürzlich vor einem Aussschuss des US-Kongresses bestätigt. Sie seien noch in einem frühen Stadium, sagte er demnach. Eine Sprecherin von Facebook bestätigte US-Medienberichten zufolge, der Konzern halte an den Plänen fest. "Die Realität ist, dass Kinder online sind", sagte Stephanie Otway. Man stimme darin überein, die Sicherheit, mentale Gesundheit und Privatsphäre der Kinder an erste Stelle zu setzen. Eine Instagram-Version für Kinder werde frei von Werbung sein. Zudem sollen die Eltern der Kinder die Konten verwalten, sagte sie demnach.
Instagram, das wie WhatsApp zum Facebook-Konzern gehört, ist für Nutzer ab 13 Jahren gedacht. Commerce-Free Childhood merkte dazu aber an, dass es bereits viele Nutzer unter 13 Jahren mit gefälschten Accountprofilen gebe. Zusätzlich zu ihnen wolle Facebook jetzt auch Millionen Jüngere gewinnen, die noch kein Konto hätten.
Aktuell sinkt die Facebook-Aktie an der NASDAQ um 0,57 Prozent auf 306,08 Dollar.
/aae/DP/nas
BOSTON (dpa-AFX)
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