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Pressebericht 25.11.2014 12:32:49

E.ON wohl vor Verkauf des Spanien-Geschäfts an Macquarie

Favorisierter Käufer sei die australische Macquarie Bank, schreibt die "Rheinische Post" (Dienstag) unter Berufung auf Branchenkreise. Der E.ON-Aufsichtsrat stehe auf Abruf bereit, um in den nächsten Tagen das Geschäft zu genehmigen. E.ON Spanien wird dem Vernehmen nach mit gut zwei Milliarden Euro bewertet und beschäftigt 1200 Mitarbeiter. Macquarie Bank hatte vor zwei Jahren bereits das Ferngasnetz von E.ON übernommen.

Dagegen kommt E.ON der Zeitung zufolge beim ebenfalls geplanten Verkauf seiner Kraftwerke in Italien kaum voran. Zuletzt war die Rede von sieben ernsthaften Interessenten - darunter der französische Atomkonzern Electricite de France (EDF) und der italienische Versorger Enel. Das Italien-Geschäft soll mit rund zwei Milliarden Euro bewertet sein. Eine E.ON-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren.

Das Geld aus dem geplanten Verkauf kann E.ON gut gebrauchen. Angesichts des wegen der Energiewende in Deutschland wegbrechenden Gewinns sind die Schulden von zuletzt 31 Milliarden Euro zu einem großen Problem geworden.

Dass die für E.ON glücklosen Aktivitäten in Südeuropa auf der Verkaufsliste stehen, kursiert schon seit Monaten. Dem aktuellen Buchwert sind bereits erhebliche Abschreibungen in den vergangenen Jahren vorausgegangen. E.ON hatte vor der Finanzkrise unter seinem damaligen Vorstandschef Wulf Bernotat für 11,5 Milliarden Euro Beteiligungen in Spanien, Italien und Frankreich gekauft.

Eigentlich wollte E.ON damals den spanischen Versorger Endesa übernehmen, unterlag aber Enel im Bieterrennen und bekam nur einige Endesa-Teile in Frankreich, Spanien und Italien. Gelohnt hat sich das Geschäft für E.ON nicht. Aufgrund der schwachen Konjunktur ging die Stromnachfrage in den südeuropäischen Ländern zurück, die Auslastung der Kraftwerke sank entsprechend.

/enl/mmb/stb

DÜSSELDORF (dpa-AFX)

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