13.08.2013 08:47:31
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E.ON erwartet Belastungen aus Endlagersuchgesetz
Von Jan Hromadko
Der Energiekonzern E.ON geht davon aus, dass das neue Endlagersuchgesetz das operative Ergebnis und den nachhaltigen Konzernüberschuss im laufenden Jahr belasten wird. Das Unternehmen rechnet mit einer Belastung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in einem niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Beim nachhaltigen Konzernüberschuss werden nur "geringe" Auswirkungen im kommenden Jahr erwartet.
Der Deutsche Bundestag hatte Ende Juni das Standortauswahlgesetz verabschiedet, wonach die Suche nach einem Atommüll-Endlager über die umstrittene Lagerstätte Gorleben hinaus ausgeweitet wird. Der Bundesrat hat das Gesetz am 5. Juli verabschiedet.
Für die gesamte Branche geht E.ON von Belastungen in Höhe von 2,6 Milliarden Euro aus. Die Auswirkungen auf das EBITDA bei E.ON sind aber nicht so hoch wie von einigen Analysten erwartet. Die Experten von BNP Paribas hatten die Belastungen jüngst auf 600 Millionen Euro geschätzt.
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August 13, 2013 02:36 ET (06:36 GMT)
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