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Geändert am: 17.01.2025 22:10:14

Wall Street schlussendlich stärker -- ATX geht mit deutlichen Gewinnen ins Wochenende -- DAX mit neuem Rekordschluss - erstmals über 20.900-Punkte-Marke -- Asiens Börsen letztlich uneins

AUSTRIA

Der Wiener Aktienmarkt zeigte sich am Freitag freundlich.

Der ATX bewegte sich bereits kurz nach Handelsstart auf grünem Terrain und baute seine Gewinne anschließend deutlich aus. Schlussendlich ging er mit einem Plus von 1,47 Prozent bei 3.780,50 Zählern ins Wochenende.

Auch eine eingetrübte Konjunkturprognose konnte die gute Stimmung am Aktienmarkt nicht schmälern: Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) revidierte seine Wachstumsprognose für die Jahre 2025 bis 2029 nach unten. Österreichs Wirtschaft werde in dem Zeitraum im Schnitt und inflationsbereinigt nur um 1,0 Prozent jährlich wachsen, zuletzt waren die Ökonomen noch von einem durchschnittlichen realen Wachstum von 1,3 Prozent ausgegangen.

Datenseitig standen heute auch Zahlen aus den USA im Fokus, darunter die Baubeginne und Baugenehmigungen sowie die Industrieproduktion für Dezember an. Demnach wurde im Dezember ein Anstieg von 15,8 Prozent bei den begonnenen Bauprojekten im Vergleich zum November verzeichnet. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg von 3,2 Prozent gerechnet. Bei den Baugenehmigungen fiel der Rückgang geringer aus als erwartet.

Alle Daten sind vor allem mit Blick auf die weiteren geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed von Bedeutung. "Die Zinssenkungserwartungen werden bei soliden Bauzahlen und einer höheren Produktion aber vermutlich nicht forciert", schrieben die Experten der Helaba dazu.

Veröffentlicht wurden ebenso Zahlen aus China. Chinas Wirtschaft war im vergangenen Jahr nach offiziellen Angaben um fünf Prozent gewachsen. Damit wurde das Wachstumsziel der Regierung von "rund fünf Prozent" erreicht. Mit der Amtseinführung von Donald Trump in den USA könnte allerdings Gegenwind für Chinas konjunkturelle Entwicklung drohen. Der designierte US-Präsident hatte China bereits mit neuen Zöllen gedroht, die den gegenseitigen Handel belasten würden. Trumps Amtseinführung findet am Montag statt, wenn in den USA der Handel am "Martin Luther King Day" pausiert.

DEUTSCHLAND

Der deutsche Aktienmarkt verbuchte am Freitag den dritten Rekordtag in Folge.

Der DAX eröffnete die Sitzung höher und setzt damit seine Rekordrally fort. Anschließend drang er tiefer in die Gewinnzone vor und knackte dabei erstmals die 20.900-Punkte-Marke. Der DAX beendet die Handelswoche mit einem Plus von 1,20 Prozent bei 20.903,39 Einheiten.

Leicht positive Impulse für die Aktienmärkte kamen aus China, wo die Wirtschaft das Wachstumsziel der Regierung von "rund fünf Prozent" im vergangenen Jahr erreichte. "Auch wenn die Zahlen weiterhin mit allerlei Zweifeln behaftet sind, sie machen Hoffnung, dass das Reich der Mitte das Schlimmste in Sachen Konjunkturdelle vielleicht doch hinter sich hat", sagte der Marktbeobachter Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets.

Mit dem robusten Handel übergingen die Europa-Börsen die Tatsache, dass der Handel an der wegweisenden Wall Street am Vorabend ins Stocken geraten war. Bevor die Vereinigten Staaten mit Trump einen altbekannten Präsidenten zurückbekommen, gingen die Anleger dort etwas in die Defensive vor allem bei Technologiewerten. Seine Amtseinführung findet am Montag statt, wenn in den USA der Handel am "Martin Luther King Day" pausiert. Die US-Anleger positionierten sich damit auch für ein verlängertes Wochenende.

Laut dem Marktanalysten Konstantin Oldenburger von CMC Markets ist "die große Bühne bereitet" für einen Mann, der in Sachen Wirtschaft und Geopolitik wohl viel verändern werde. Trumps erste Amtszeit sei von einem zollintensiven Ansatz geprägt gewesen, der sich insbesondere gegen China gerichtet habe. Auch seine zweite Amtsperiode werde wohl neue Zölle und Einschränkungen mit sich bringen. Die große Sorge dabei ist, dass dies die Inflation anheizen könnte.

WALL STREET

Vor dem Wochenende präsentierten sich die US-Börsen freundlich.

Der Dow Jones stieg anfänglich bereits und verblieb auch anschließend auf grünem Terrain. Er beendete den Handel 0,78 Prozent höher bei 43.487,83 Punkten.
Der Techwerteindex NASDAQ Composite eröffnete stärker und zog auch im Verlauf kräftig an. Sein Schlussstand: 19.630,20 Zähler (+1,51 Prozent).

Zur guten Stimmung dürften die ermutigenden chinesischen Konjunkturdaten beitragen. Unterstützung kommt auch vom Anleihemarkt, wo die Renditen sinken. Vor der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Donald Trump am Montag dürften die Anleger jedoch eher vorsichtig agieren, heißt es mit Blick auf dessen politische Agenda, die unter anderem höhere Zölle vorsieht.

Die Anleger zeigten sich zum Wochenschluss hinsichtlich der Zinsaussichten optimistischer, wenngleich dazu von den Geldpolitikern unterschiedliche Signale kamen. So hatte Notenbank-Direktor Christopher Waller zuletzt eine mögliche Zinssenkung bereits im Verlauf der ersten Jahreshälfte ins Spiel gebracht. Er verwies auf jüngste Inflationsdaten und sagte, dass die Notenbank die Zinsen früher als derzeit am Markt erwartet senken könnte, wenn künftige Inflationszahlen mit dem positiven Bericht vom Dezember übereinstimmen. Im Dezember war die Kerninflation, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Nahrungsmittel herausgerechnet werden, überraschend gesunken.

Am Freitagmittag wurden zudem Daten zu den Baugenehmigungen und -beginne veröffentlich. Demnach wurden im Dezember 15,8 Prozent mehr Bauprojekte in Angriff genommen als im November. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 3,2 Prozent gerechnet. Bei den Genehmigungen wurde ein geringerer Rückgang als erwartet verzeichnet.

ASIEN

Die Märkte in Asien zeigten sich am Freitag uneins.

In Tokio verlor der Nikkei 225 gegen letztlich 0,31 Prozent auf 38.451,46 Punkte.

Auf dem chinesischen Festland gewann der Shanghai Composite derweil 0,18 Prozent auf 3.241,82 Zähler.

In Hongkong notierte der Hang Seng zum Handelsende 0,31 Prozent höher bei 19.584,06 Einheiten.

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus China setzten am Freitag an den Börsen in Asien keine entscheidenden Akzente. Insgesamt war die Tendenz uneinheitlich. In Japan bremste weiter die Erwartung einer Zinserhöhung. In der kommenden Woche könnte es bereits soweit sein, nachdem unter der Woche entsprechende Hinweise aus der japanischen Notenbank kamen.

Redaktion finanzen.at / APA / Dow Jones Newswires / dpa-AFX


Bildquelle: wienerborse.at, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com
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