Eurokurs (EUR-USD)
Unter 1,36 Dollar |
23.06.2014 16:43:48
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Enttäuschende Konjunkturdaten belasten Euro
In der Eurozone läuft die Konjunkturerholung schleppender als gedacht, und dies habe den Euro belastet, hieß es aus dem Handel. Im Juni hatte sich die Stimmung in den Chefetagen der Eurozone weiter eingetrübt. Der am Markt stark beachtete Einkaufsmanagerindex - eine Umfrage unter ranghohen Unternehmensvertretern - fiel überraschend stark zurück. Experten verwiesen vor allem auf schwache Daten aus Frankreich. Das Land verliert immer stärker den Anschluss an den Aufschwung in Deutschland. "Das Hauptproblem ist nach wie vor die auseinander laufende Entwicklung innerhalb der Eurozone", kommentierte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson.
Außerdem können sich Anleger und Investoren darauf einstellen, dass die Zinsen im Euroraum noch für lange Zeit in der Nähe der Nullmarke bleiben werden. Experten hatten ein Interview von EZB-Chef Mario Draghi dahingehend gedeutet, dass die Phase des extrem billigen Geldes zur Ankurbelung der Wirtschaft noch bis Ende 2016 dauern könnte. Ein niedriger Leitzins belastet tendenziell den Euro.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,79940 (0,79750) britische Pfund (EUR/GBP), 138,46 (138,68) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2167 (1,2169) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1313,50 (1312,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30 560,00 Euro (30 430,00) Euro./jkr/jsl/stw
FRANKFURT (dpa-AFX)
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Japanischer Yen |
163,0395
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Britische Pfund |
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Schweizer Franken |
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Hongkong-Dollar |
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