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EZB im Fokus 28.01.2019 17:13:42

Der Euro legt nach Konjunkturdaten zu

Der Euro legt nach Konjunkturdaten zu

Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung Euro 1,1431 Dollar und notierte damit etwas höher als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1418 (Freitag: 1,1346) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8758 (0,8814) Euro gekostet.

EZB-Präsident Mario Draghi sprach am Nachmittag vor dem EU-Parlament erneut von Unsicherheit aufgrund geopolitischer Faktoren und Protektionismus, die die wirtschaftliche Stimmung belaste. So hat China nun ein Verfahren der Welthandelsorganisation (WTO) wegen der US-Zölle erzwungen. China ist der Überzeugung, dass die USA mit den Zöllen WTO-Regeln verletzt.

Außerdem besteht weiterhin die Sorge vor einem ungeregelten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Am Dienstagabend soll das britische Parlament über einen "Plan B" der Premierministerin Theresa May abstimmen.

Unter den wenigen Konjunkturdaten am Montag überraschte die Geldmenge M3 in der Eurozone, die etwas stärker gewachsen war als erwartet. Devisenexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hält das Wachstum jedoch noch für verhalten. "Die Zahlen sind ermutigend, setzten die EZB aber nicht unter Handlungsdruck, sodass diese bis auf weiteres mit einer Politik der ruhigen Hand agieren dürfte."

Nach dem vorläufigen Ende des "Shutdowns" in den USA ist nicht klar, wann die zahlreichen Wirtschaftszahlen nachgereicht werden. Die Veröffentlichung der Daten war wegen der teilweisen Verwaltungsschließung auf Bundesebene verschoben worden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86888 (0,86580) britische Pfund, 124,94 (124,72) japanische Yen und 1,1331 (1,1310) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag mit 1302 Dollar gehandelt. Das waren rund 3 Dollar mehr als am Freitag.

/elm/bgf/fba

FRANKFURT (dpa-AFX)

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