12.12.2017 21:47:00

US-Anleihen tendieren überwiegend schwächer

US-Staatsanleihen haben am Dienstag überwiegend nachgegeben. Ein überraschend starker Anstieg der Erzeugerpreise habe die Kurse belastet, sagten Börsianer. Im November waren die Preise auf Erzeugerebene im Jahresvergleich um 3,1 Prozent gestiegen. Dies ist die höchste Jahresrate seit Anfang 2012.

Analysten hatten bei den Erzeugerpreisen nur eine Jahresrate von 2,9 Prozent erwartet nach 2,8 Prozent im Oktober. Die spürbar stärkere Preisentwicklung bei den Herstellern liefert Hinweise auf die allgemeine Preisentwicklung. Die Verbraucherpreisdaten für November werden am Mittwoch veröffentlicht. Zuletzt hatten sich US-Währungshüter mehrfach besorgt über eine vergleichsweise schwache Preisentwicklung gezeigt.

Der überraschend starke Anstieg der Erzeugerpreise könnte die Besorgnis innerhalb der US-Notenbank Fed etwas dämpfen und für eine größere Bereitschaft für Zinserhöhungen sprechen. Die Aussicht auf weiter steigende Leitzinsen zieht am Markt für US-Staatsanleihen die Renditen nach oben und belastet im Gegenzug die Kurse.

Zweijährige Anleihen verloren 1/32 Punkte auf 99 27/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,823 Prozent. Fünfjährige Anleihen fielen um 2/32 Punkte auf 99 6/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,170 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere gaben um 3/32 Punkte auf 98 22/32 Punkte nach. Sie rentierten mit 2,399 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren verharrten bei 99 15/32 Punkten. Ihre Rendite betrug 2,777 Prozent.

(Schluss) dkm

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!