Umsatzrückgang |
21.10.2020 17:45:00
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Telekom Austria im dritten Quartal mit stabilem Geschäft und Ausblick - Aktie verliert
Die Telekom werde sich weiterhin stark auf die Effizienzverbesserungen konzentrieren, um die erwarteten negativen Auswirkungen durch Covid-19 abzuschwächen, so COO Alejandro Plater am Dienstagabend in einer Aussendung.
In Österreich sei bei einem stabilen Umsatz das Ebitda vor Restrukturierungsmaßnahmen um 4,7 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Hilfreich seien bessere Gerätemargen gewesen, negativ hätten sich die Verluste beim Roaming bemerkbar gemacht. "Die Erlöse aus dem Verkauf von Endgeräten stiegen um 7,2 Prozent, was vor allem Österreich und Bulgarien zuzuschreiben war", so das börsennotierte Wiener Unternehmen. Auffallend ist der Rückgang bei den Wertkartenkunden hierzulande. Waren es im dritten Quartal 2019 noch 1,32 Millionen, so reduzierte sich heuer die Zahl auf 1,09 Millionen.
Telekom-Chef Arnoldner: Sind gut aufgestellt, keine Zukäufe im Fokus
Telekom-Austria-Chef Thomas Arnoldner sieht den teilstaatlichen Konzern trotz der Roamingausfälle durch Corona und die Wechselkursschwankungen bei Tochtergesellschaften in Südosteuropa "gut aufgestellt", nicht zuletzt wegen der "massiven Entschuldung" der vergangenen Jahre. Zukäufe in anderen Ländern seien derzeit aber kein Thema, hier seien die Bewertungen noch "recht hoch", so Arnoldner im APA-Gespräch. Dies könne sich aber bei einer günstigen Gelegenheit ändern.
Am Engagement in Weißrussland, das seit Monaten von heftigen Protesten gegen die autoritäre Politik von Staatschef Alexander Lukaschenko erschüttert wird, werde festgehalten. A1 Belarus ist mit rund fünf Millionen Abonnenten die Nummer zwei am weißrussischen Mobilfunkmarkt.
Telekom Austria-Titel verloren im Wiener Handel 0,51 Prozent und schlossen bei 5,85 Euro.
(Schluss) stf/phs
(APA)
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