26.02.2025 07:33:46
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
(NEU: Ausblick Europa)
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
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+++++ TAGESTHEMA +++++
Die Deutsche Telekom AG hat im vierten Quartal dank besserer Geschäfte in den USA und Europa sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis gesteigert. Dank der guten Entwicklung zum Jahresende übertraf der Bonner DAX-Konzern seine zuletzt angehobene Prognose für das Gesamtjahr 2024. Im laufenden Jahr will die Telekom weiter wachsen und bestätigte die bereits angekündigte Erhöhung der Dividende auf 90 Cent von 77 Cent im Vorjahr. Nachfolgend das Ergebnis für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG
4. Quartal 2024 4Q24 ggVj 4Q24 ggVj 4Q23
Umsatz 30.932 +5% 30.734 +5% 29.369
EBITDA AL bereinigt 10.632 +6% 10.811 +8% 10.009
Erg nach Steuern/Dritten berein. 2.346 +28% 2.129 +17% 1.826
Ergebnis nach Steuern/Dritten 4.182 -- k.A. -- -1.035
Ergebnis je Aktie bereinigt 0,48 +30% 0,45 +20% 0,37
Free Cashflow AL 4.030 -7% 4.050 -7% 4.352
Umsatz Deutschland 6.579 0% 6.687 +1% 6.589
Umsatz USA* (20.462 +8% 19.940 +5% 18.981)
Umsatz Europa 3.205 +3% 3.210 +3% 3.112
Umsatz Systemgeschäft 1.039 +1% 1.048 +2% 1.031
EBITDA AL bereinigt Deutschland 2.656 +3% 2.664 +3% 2.583
EBITDA AL bereinigt USA* (7.131 +9% 7.198 +10% 6.528)
EBITDA AL bereinigt Europa 1.074 +6% 1.061 +5% 1.011
EBITDA AL bereinigt Systemgeschäft 102 +34% 81 +6% 76
* T-Mobile US hat bereits am 29. Januar Zahlen veröffentlicht.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++
MUNICH RE
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Schaden-Kosten-Quote in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. PROG PROG PROG
4. QUARTAL 4Q24 ggVj Zahl 4Q23
Versicherungsumsatz (brutto) 15.700 +5% 14 14.977
Anlageergebnis 1.589 -34% 14 2.405
Operatives Ergebnis 1.398 +139% 14 585
Ergebnis nach Steuern 1.017 +1% 14 1.004
Ergebnis je Aktie 7,70 +3% 14 7,51
Schaden-Kosten-Quote* 85,7 -- 14 91,6
-* Rückversicherung - Schaden/Unfall
AUTO1
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das vierte Quartal (in Millionen Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. PROG PROG PROG
4. QUARTAL 4Q24 ggVj Zahl 4Q23
Umsatz 1.533 +16% 7 1.324
EBITDA bereinigt 12 -- 7 -4,5
EBITDA-Marge bereinigt 0,8 -- 7 -0,3
07:00 BE/Anheuser-Busch Inbev SA, Jahresergebnis
07:00 AT/Wienerberger AG, Jahresergebnis
07:30 DE/Auto1 Group SE, Ergebnis 4Q (14:00 Analystenkonferenz)
07:30 DE/Munich Re, vorläufiges Jahresergebnis (09:00 BI-PK; 11:00 Analystenkonferenz)
07:30 FR/Danone SA, Jahresergebnis
07:45 NL/Ahold Delhaize NV, ausführliches Jahresergebnis und Geschäftsbericht
08:00 NL/Stellantis NV, Jahresergebnis
08:00 IE/CRH plc, Jahresergebnis
09:00 GB/Aston Martin Lagonda Global Holdings plc, Jahresergebnis
10:00 DE/Ceconomy AG, HV
15:00 US/3M Co, Investorentag
17:50 IT/Pirelli & C. SpA, vorläufiges Jahresergebnis
18:10 DE/Patrizia SE, vorläufiges Jahresergebnis
22:05 US/Salesforce.com Inc, Ergebnis 4Q
22:05 US/Adtran Inc, Ergebnis 4Q
22:05 US/Ebay Inc, Ergebnis 4Q
22:20 US/Nvidia Corp, Ergebnis 4Q
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
-DE
08:00 GfK-Konsumklimaindikator Februar
PROGNOSE: -21,5 Punkte
zuvor: -22,4 Punkte
-FR
08:45 Verbrauchervertrauen Februar
PROGNOSE: 92
zuvor: 92
-US
16:00 Neubauverkäufe Januar
16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy
Information Administration (EIA) Vorwoche
+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++
Aktuell:
INDEX Stand +/-
DAX-Future 22.638,00 +0,2%
E-Mini-Future S&P-500 5.993,00 +0,4%
E-Mini-Future Nsdq-100 21.270,00 +0,6%
Nikkei-225 38.079,29 -0,4%
Schanghai-Composite 3.370,10 +0,7%
Hang-Seng-Index 23.725,39 +3,0%
+/- Ticks
Bund -Future 132,31 -15
Dienstag:
INDEX Schluss +/-
DAX 22.410,27 -0,1%
DAX-Future 22.588,00 +1,1%
XDAX 22.539,35 +1,1%
MDAX 28.086,48 +0,6%
TecDAX 3.839,39 -0,5%
EuroStoxx50 5.447,90 -0,1%
Stoxx50 4.738,55 +0,2%
Dow-Jones 43.621,16 +0,4%
S&P-500-Index 5.955,25 -0,5%
Nasdaq-Comp. 19.026,39 -1,4%
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 132,46 +63
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
EUROPA
Ausblick: Mit einem leicht positiven Start in den Mittwoch rechnen Händler an Europas Aktienmärkten. Die Fortschritte in der Ukraine lassen auf ein Ende des Krieges hoffen, auch wenn Präsident Trumps Mineralien-Deal klar machte, dass sich die USA dafür bezahlen lassen wollen. Die Vorgaben aus Asien sind gemischt, an der Wall Street blickt alles auf die Zahlen von Nvidia am Abend. In Europa steht vor allem die Berichtsaison im Fokus.
Rückblick: Knapp behauptet - Positiv für Rüstungswerte wurde gewertet, dass der künftige Bundeskanzler Friedrich Merz Gespräche mit dem voraussichtlichen Koalitionspartner, der SPD, über bis zu 200 Milliarden Euro an neuen Rüstungsausgaben begonnen hat. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sachlage vertraute Personen berichtet, sprechen CDU und SPD über eine Umgehung der verfassungsmäßigen Hindernisse für eine höhere Staatsverschuldung. Rheinmetall erhöhten sich um 0,1 Prozent, Hensoldt um 2,9 Prozent und Renk um 6,4 Prozent. In Europa legten BAE Systems, Leonardo und Saab um bis zu 4,7 Prozent zu. Die Technologie-Werte verloren dagegen 1,5 Prozent. Einem Bloomberg-Bericht zufolge will das Regierungsteam von US-Präsident Trump die von seinem Vorgänger verhängten Kontrollen über Chip-Exporte nach China noch verschärfen. Infineon fielen um 2,6 Prozent, STMicro und ASML um jeweils 2,2 Prozent. Im Fokus stehen nun die Zahlen von Nvidia, die am Mittwoch nach US-Handelsschluss veröffentlicht werden sollen.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Knapp behauptet - Die Bundestagswahl in Deutschland ist aus Marktsicht zunächst abgehakt. Stattdessen dürfte eine nachrichtlich eher zähe Zeit von politischen Verhandlungen bevorstehen. Denn trotz einer Zwei-Parteien-Lösung könnten die Koalitionsverhandlungen langwierig werden, merkte CMC an. Heidelberg Materials (+3,6%) habe nach einer starken Kursentwicklung an der Börse nun auch in der Realwirtschaft abgeliefert, urteilte Raiffeisen. Fresenius Medical Care (-0,9%) dürfte nach Einschätzung der UBS Investoren mit Blick auf die langfristigen Wachstumsaussichten kaum beruhigen. Der Gewinn im vierten Quartal habe die Erwartungen übertroffen und der solide Ausblick baue auf einer Erfolgsbilanz unter dem aktuellen Management auf. Dies werde jedoch durch das gedämpfte US-Volumenwachstum mit seiner relativ bescheidenen Prognose für 2025 etwas relativiert. Nach einem positiven Analysten-Kommentar der Citi stiegen Thyssenkrupp um 9,6 Prozent.
XETRA-NACHBÖRSE
Im Sog der US-Börsen, die im späten Handel einen Teil ihrer Verluste wettmachten, haben sich die Kurse im nachbörslichen Handel am Dienstag erholt. Munich Re gewannen 1,6 Prozent, nachdem der Rückversicherer seine Dividende überraschend deutlich erhöht und ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt hatte. Die Aktien der Porsche AG reagierten kaum, nachdem der Sportwagenbauer Details zum schon länger geplanten Wechsel im Vorstand bekanntgegeben hatte. Nach Veröffentlichung einiger vorläufiger Zahlen zum vergangenen Jahr legte die Aktie von TAG Immobilien um rund 4 Prozent zu.
USA - AKTIEN
Schwächer - Konjunktursorgen haben die US-Börsen am Dienstag belastet. Hintergrund waren die jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump, wonach die Zölle auf Importe aus Kanada und Mexiko wie geplant eingeführt werden sollen. Zudem sollen die Beschränkungen für den Verkauf von Halbleitern an China verschärft werden, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind. Damit verstärkten sich wieder die Sorgen bezüglich der Auswirkungen auf den globalen Handel. Dazu gesellte sich eine enttäuschende Verbraucherumfrage. Anleger hielten sich auch in Erwartung der Nvidia-Zahlen am Mittwoch und der Inflationsdaten am Freitag zurück. Mit der Tesla-Aktie ging es um 8,4 Prozent abwärts. Das Unternehmen hat im Januar in Europa 45 Prozent weniger seiner Elektroautos verkauft als im Vorjahr. Dagegen machte die Aktie von Li Auto einen Satz von 13,2 Prozent. Der chinesische Hersteller, der bislang nur Hybridfahrzeuge im Angebot hat, will nun auch ein reines Elektroauto auf den Markt bringen. Die mögliche Kürzung der US-Verteidigungsausgaben drückte den Kurs von Palantir um 3,1 Prozent. Super Micro Computer fielen um 11,7 Prozent. Dem Hersteller von Servern für künstliche Intelligenz droht der Ausschluss von der Nasdaq-Börse, wenn er die Frist zur Einreichung von Geschäftsabschlüssen
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
February 26, 2025 01:34 ET (06:34 GMT)
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