13.08.2016 04:03:37
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Mitteldeutsche Zeitung: Mordfall Yangji Li Ermittler hoffen auf Handy der toten Chinesin
Im Visier der Ermittler stehen ein 21-jähriger Mann aus Dessau und dessen 20-jährige Lebensgefährtin. Beide Verdächtigen sitzen in Untersuchungshaft, schweigen aber zu den Vorwürfen. Die Polizei setzt ihre Hoffnungen nun auf das verschwundene Mobiltelefon der Chinesin. Mit neuesten elektronischen Hilfsmitteln wollen die Ermittler das Gerät, das man in der Dessauer Innenstadt vermutet, aufspüren. Neben Verbindungsdaten, so ein Ermittler, geht es auch um Fotos aus der fraglichen Zeit. Damit könnten Lücken in der Indizienkette geschlossen werden.
Nach bisherigen Untersuchungen der Polizei wurde das Telefon von Yangjie Li noch kurz vor ihrem Tod benutzt. Sollte die Telefon-Suche erfolgreich verlaufen, gilt eine kurzfristige Anklageerhebung als höchstwahrscheinlich. Den Justizbehörden zufolge besteht gegen das Paar ein mehrfach erhärteter, dringender Tatverdacht. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft deutet vieles darauf hin, dass die damals 25-jährige Yangjie Li in eine Wohnung gelockt und dann aus sexuellen Motiven umgebracht wurde.
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