Tesla Aktie
WKN DE: A1CX3T / ISIN: US88160R1014
14.10.2016 17:20:46
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KBA warnt Tesla-Besitzer vor technischen Grenzen von Autopilot
(NEU: Stellungnahme des Autobauers)
BERLIN (AFP)-- Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat alle Besitzer von Tesla-Autos in Deutschland in einem persönlichen Brief auf die technischen Grenzen von deren Autopilot-System hingewiesen. Das teilte am Freitag ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums mit, dem das KBA unterstellt ist. Die betroffenen Fahrzeughalter seien in dem Schreiben auf "die Funktionalität und auf die Grenzen der Autopilot-Funktion" hingewiesen worden. Der Brief spiegele die Handlungsanweisungen wider, die Tesla seinen Kunden gebe, betonte der Autobauer.
Der Ministeriumssprecher unterstrich erneut, dass es sich bei dem sogenannten Autopiloten "um ein reines Fahrassistenzsystem" handle "und nicht um ein hochautomatisiertes Fahrzeug, dass ohne ständige Aufmerksamkeit des Fahrers betrieben werden kann". In dem Schreiben wurde deshalb daran erinnert, dass das System "die ständige und uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Nutzers" erfordere, um notfalls eingreifen zu können. Das entspreche außerdem der Rechtslage in Deutschland.
Tesla weise seine Kunden stets darauf hin, dass sie verantwortlich dafür seien, "zu jeder Zeit die Kontrolle übernehmen zu können", erklärte das Unternehmen. Der Hersteller habe "viele Vorkehrungen" gegen die falsche Nutzung des Autopiloten getroffen und diese mit dem jüngsten Software-Update noch einmal verbessert.
Wegen mehrerer Unfälle im Zusammenhang mit der Autopilotnutzung in verschiedenen Ländern steht Tesla derzeit unter verstärkter Beobachtung. Auch die deutschen Behörden prüfen nach eigenen Angaben den "technischen Sachstand" der Systeme. Für die allgemeine Zulassung der Autos in Europa waren niederländische Aufsichtsbehörden zuständig.
Im Mai war ein Mann im US-Bundesstaat Florida gestorben, als sein Model S mit einem Lastwagen kollidierte. Der Autopilot war eingeschaltet, die Bremsfunktion wurde nicht ausgelöst. Auch bei einem tödlichen Unfall in China soll der Autopilot eingeschaltet gewesen sein.
In Deutschland war vor rund drei Wochen ein Tesla-Fahrer mit seinem Wagen auf der Autobahn 24 in Schleswig-Holstein auf einen Reisebus aufgefahren. Der Mann wurde leicht verletzt. Er gab laut Polizei an, dass der Autopilot eingeschaltet gewesen sei, der Unfall aber durch einen Fehler des Busfahrers beim Spurwechsel verursacht worden sei.
Über den Brief des KBA an die Tesla-Halter hatte am Freitag zuerst die "Bild"-Zeitung berichtet. Dem Bericht zufolge gibt es in Deutschland rund 2.500 Tesla-Besitzer.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/mgo
(END) Dow Jones Newswires
October 14, 2016 11:15 ET (15:15 GMT)- - 11 15 AM EDT 10-14-16

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