Illegale Preisabsprachen |
18.06.2013 16:05:00
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Kartellverdacht: voestalpine findet kein Fehlverhalten von Mitarbeitern
Die Ermittlungen von "Truppen von Anwälten" und die Auswertung von 800.000 Mails habe keinen Verdacht ergeben, sagte Vorstandchef Wolfgang Eder am Dienstag in Frankfurt. Ende Februar hatte das Bundeskartellamt wegen eines Anfangsverdachts unter anderem das Vertriebsbüro des österreichischen Stahlherstellers in München durchsucht. "Seitdem haben wir von der Behörde nichts mehr gehört", erklärte Eder. Durchsuchungen gab es auch bei ThyssenKrupp und ArcelorMittal.
ThyssenKrupp und voestalpine waren bereits an einem Kartell beteiligt, das über Jahre die Preise von Schienen absprach. Die Österreicher ließen das illegale Netzwerk als Kronzeugen auffliegen. Sie kamen deshalb mit geringen Strafen davon. Zudem einigten sie sich vor kurzem mit der Deutschen Bahn auf die Zahlung eines hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrags als Schadenersatz.
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FRANKFURT (dpa-AFX)
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