13.01.2014 11:26:31
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Hapag-Lloyd-Allianz leidet weiter unter schwacher Nachfrage
Die Kooperation "G6" von sechs Containerschiff-Reedereien hat weiterhin mit Überkapazitäten zu kämpfen. Aufgrund der geringeren Nachfrage würden im Fahrtgebiet Fernost zwei Rundreisen ausgesetzt, teilte die TUI-Beteiligung Hapag-Lloyd mit. Neben der deutschen Reederei gehören zur G6 Alliance noch die Reedereien APL, Hyundai Merchant, Mitsui O.S.K., Nippon Yusen Kaisha sowie Orient Overseas.
Ausgesetzt werden nun die Fahrten ab Ningbo am 7. Februar und ab Qingdao am 10. Februar 2014. Der Verzicht auf diese Fahrten ist nicht der erste: Auch im Oktober 2013 hatte die Allianz schon angekündigt, bestimmte Verbindungen nicht auszuführen.
Hapag-Lloyd steht wegen der Überkapazitäten in der Containerschifffahrt schon seit geraumer Zeit unter Druck. Das Unternehmen prüft deshalb derzeit die Fusion mit dem chilenischen Wettbewerber CSAV. Eine Vereinbarung über den Zusammenschluss steht kurz bevor, wie Informanten bereits vergangene Woche berichtet hatten.
Der Zusammenschluss der deutschen TUI-Beteiligung Hapag-Lloyd mit dem chilenischen Wettbewerber würde die viertgrößte Containerschiff-Reederei der Welt schaffen. Eine Fusion könnte dringend benötigte Synergieeffekte freisetzen, die beide Gesellschaften angesichts der Überkapazitäten am Markt gut gebrauchen können.
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January 13, 2014 04:53 ET (09:53 GMT)
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