Leichte Zuversicht |
13.12.2019 08:45:00
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Bundesbank halbiert Wachstumsprognose für 2020
"Die deutsche Wirtschaft wird im Projektionszeitraum ihre gegenwärtige Schwächephase allmählich überwinden", schreibt die Bundesbank in ihrem Bericht. Die Binnennachfrage steige wohl nicht mehr so dynamisch an wie in der vorangegangenen Hochkonjunktur. Ausschlaggebend hierfür seien, vor allem aufgrund einer deutlich schwächeren Beschäftigungsentwicklung, die realen verfügbaren Einkommen der Haushalte. "Die Exporte dürften sich aber nach und nach aus ihrer Stagnation befreien und im Laufe des kommenden Jahres im Einklang mit der Auslandsnachfrage wieder stärker steigen", prognostiziert die Bundesbank.
Damit sollte sich nach ihrer Einschätzung auch die Industrie fangen und die gegenwärtige Zweiteilung der deutschen Konjunktur zurückbilden. Die merklich stützend wirkende Finanzpolitik und die sehr expansive Geldpolitik sorgten für zusätzlichen Auftrieb.
Die am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gemessene Inflationsrate sieht die Bundesbank in den Jahren 2019 bis 2021 bei 1,4 (1,4) und 1,3 (1,5) und 1,6 Prozent. Für die Arbeitslosenquote werden 5,0 (4,9), 5,1 (4,8) und 5,0 Prozent vorausgesagt.
FRANKFURT (Dow Jones)
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