Stefan Salomon-Kolumne 28.02.2013 10:30:00

ATX – Bullen und Bären noch im Kampf

Kolumne

Zudem verläuft bei diesem Niveau auch die seit Juli 2012 bestehende Aufwärtstrend-Linie. So besteht noch Hoffnung, dass der Index seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann. Hierfür muss der Index aber recht bald auch über das aktuelle Wochenhoch bei 2.462 Punkten ansteigen.

ATX-Wochenchart

Bis Ende 2012 bildete der ATX einen überkauften Zustand aus. Das Kursziel, die obere Begrenzung des Trendkanals, wurde so gut wie erreicht. Die letzten Rückgänge müssen als Konsolidierung im Aufwärtstrend betrachtet werden. Der Aufwärtstrend ist noch nicht nachhaltig gebrochen.

Auch die kurzen Lunten – die unteren Striche an den Candlesticks werden als Lunten bezeichnet – zeigen Kaufneigung an und bestätigen die Unterstützungs-Linie bei ca. 2.400 Punkten. Eine Ablösung nach oben von dieser Unterstützung mit einem Wochenschlusskurs über dem aktuellen Wochenhoch bei 2.462 Punkten wäre somit ein aussagekräftiges Kaufsignal. Da dieses Signal eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung ankündigen würde. Ziel wäre wiederum die obere Begrenzung des Trendkanals. Im Umkehrschluss ergibt sich allerdings, dass ein Fall unter die jüngsten Wochentiefs per Wochenschlusskurs auch einen Stimmungsumschwung aus Sicht der Trendanalyse darstellen würde. Der Trend wäre dann gebrochen. Weitere Verluste bis ca. 2.300 Punkten müssten Sie dann als Anleger einplanen. Viel Erfolg – Ihr Stefan Salomon

Stefan Salomon wurde 1963 geboren und ist freiberuflicher Technischer Analyst. Sein Motto: "Börse ist einfach!" Seine Spezialgebiete: Candlesticks und Charttechnik. Seit nunmehr 20 Jahren ist der Experte an den Börsen aktiv, veranstaltet Seminare, coacht Trader und gibt seinen Börsenbrief heraus, den Candlestick-Letter. Vielen Anlegern ist Stefan Salomon aus den Medien bekannt (wallstreet-online.de, n-tv, Deutsches Anleger Fernsehen DAF, Börsen-Zeitung, Euro am Sonntag, boerse.ard, etc.). Auf seiner Website www.candlestick.de finden Sie weitere Infos und Analysen von Stefan Salomon.

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Bildquelle: Stefan Salomon
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