28.02.2025 15:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien - Die ÖVP hat am Freitag in einer Vorstandssitzung ihr Team für die künftige schwarz-rot-pinke Regierung unter Bundeskanzler Christian Stocker fixiert. Wirtschaftskammer-Generalsekretär Wolfgang Hattmannsdorfer wird Wirtschaftsminister, Claudia Plakolm übernimmt das im Kanzleramt angesiedelte Ressort für Familie, Jugend, EU und Integration. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Innenminister Gerhard Karner und Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig behalten ihre Aufgaben.
SPÖ nahm Pakt und Personal an
Wien - Die SPÖ hat am Freitag in einer Vorstandssitzung sowohl das Koalitionsabkommen mit ÖVP und NEOS als auch das von Parteichef Andreas Babler vorgestellte Personalpaket mit großer Mehrheit angenommen. Einzig der Pensionistenverbandsvertreter wandte sich mit einer Protokollanmerkung gegen den Pensionsteil des Abkommens und die Sozialistische Jugend sprach sich gegen die Regierungszusammenarbeit aus.
IHS-Chef Bonin: Klima ist "Leerstelle" im Regierungsprogramm
Wien - Mit ihrem am Donnerstag präsentierten Regierungsprogramm haben ÖVP, SPÖ und NEOS "nicht grob was falsch gemacht" - so lautet die Gesamtbewertung von IHS-Chef Holger Bonin. Positiv sei, "dass man nicht zu viel verspricht". Auch der Fokus auf dem Thema Arbeit sei eine gute Gewichtung. Der Klimaschutz sei hingegen "eine Leerstelle, da hat man sich eher auf den Mindestkonsens geeinigt", sagte Bonin am Freitag zur APA.
Emmerling folgt auf Wiederkehr als NEOS-Bildungsstadträtin
Wien - Bettina Emmerling wird neue Wiener Bildungsstadträtin und Vizebürgermeisterin. Sie folgt auf Christoph Wiederkehr, der als NEOS-Bildungsminister in den Bund wechseln wird. Die Rochade wurde am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet. Emmerling ist derzeit noch Klubchefin der pinken Fraktion im Rathaus.
Größter Protest in der Geschichte Griechenlands
Athen - Selbst zu Zeiten der schweren Finanzkrise gab es keine solch großen Demonstrationen: Zu Hunderttausenden sind die Menschen in Griechenland landesweit auf die Straße gegangen, um an das schwere Zugsunglück vor zwei Jahren in Tempi mit 57 Toten zu erinnern. Sie fordern von der Regierung Aufklärung und die Bestrafung der Verantwortlichen. Allein in Athen protestierten der Polizei zufolge rund 170.000 Menschen. Dabei kam es zu Ausschreitungen und Verletzten.
Rosenkranz-Bürochef muss nach neuen Vorwürfen gehen
Wien - Ren� Schimanek ist nicht mehr Büroleiter von FPÖ-Nationalratspräsident Walter Rosenkranz. Nachdem neue Vorwürfe gegen ihn bekannt geworden sind, hat er um Auflösung des Dienstverhältnisses gebeten. Die Staatsanwaltschaft Krems ermittelt wegen Verstößen gegen das Verbots- und Waffengesetz gegen ihn. Von den Grünen veröffentlichte angebliche Mails Schimaneks sollen nun u.a. belegen, dass er Kontakte zu den rechtsextremen deutschen "Sächsischen Separatisten" unterhalten hat.
Israel will Phase Eins von Waffenruhe verlängern
Kairo - Im Ringen um Frieden in Nahost will Israel Insidern zufolge die erste Phase der Waffenruhe-Vereinbarung um sechs Wochen verlängern. Die israelische Delegation habe bei Verhandlungen in Kairo eine Verlängerung um 42 Tage gefordert, hieß es am Freitag es in ägyptischen Sicherheitskreisen. Die Hamas lehne eine Verlängerung ab und wolle wie ursprünglich vereinbart am Samstag in Phase Zwei der Vereinbarung übergehen. Darin sind Schritte für einen dauerhaften Frieden vorgesehen.
Bosnische Serben verweigern Polizei und Justiz Zugang
Banja Luka - Bosniens autonomer serbischer Landesteil hat ein Gesetz verabschiedet, das der Staatspolizei und der Justiz den Zugang zu seinem Territorium verwehrt. Mit der Entscheidung reagieren die bosnischen Serben offenbar auf ein Gerichtsurteil gegen ihren Präsidenten Milorad Dodik zu einer Haftstrafe von einem Jahr. Zudem darf Dodik nach dem Urteil sechs Jahre nicht politisch tätig sein.
Wiener Börse am Nachmittag weiterhin klar schwächer
Wien - Die Wiener Börse hat sich am Freitagnachmittag mit klaren Kursverlusten gezeigt. Der Leitindex ATX gab 1,76 Prozent auf 4.136,73 Punkte nach. Die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump sorgen zu Wochenschluss weiterhin für Unsicherheit an den Börsen. Datenseitig stehen heute Verbraucherpreisindizes im Fokus. In Wien rückten die Papiere der Erste Group nach der Vorlage von Ergebnissen für 2024 in den Blickpunkt. Die Erste-Papiere verloren bisher 6,6 Prozent.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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