27.05.2022 18:30:00
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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Wien/Moskau - Russlands Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben von Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) bereit, aus der Ukraine Exporte von Saat- und Nahrungsmittel über Seehäfen zuzulassen. Putin habe entsprechende "Signale gegeben", sagte Nehammer am Freitag nach einem 45-minütigen Telefonat mit dem Kreml-Chef. "Die Ernährungssicherheit ist dem russischen Präsidenten voll bewusst", sagte Nehammer, der vor den globalen Folgen und einer Destabilisierung des Weltfriedens warnte.
Russische Regionalabgeordnete kritisieren Militäreinsatz
Kiew (Kyjiw)/Moskau - In der Region Primorje in Ostrussland haben zwei kommunistische Abgeordnete öffentlich ein Ende der Offensive in der Ukraine gefordert. "Wenn unser Land die Militäroperation nicht stoppt, wird es noch mehr Waisen in unserem Land geben", sagte der Abgeordnete Leonid Wasjukewitsch am Freitag während einer Sitzung des Regionalparlaments. "Wir verlangen den sofortigen Rückzug der russischen Truppen." Wasjukewitschs Fraktionskollege Gennadij Tschulga pflichtete ihm bei.
Zwei Tote und neun Verletzte bei Eissturz in der Schweiz
Bern - Zwei Personen sind Freitagfrüh am Grand-Combin im Schweizer Wallis bei einem Eissturz ums Leben gekommen. Weitere neun Personen wurden bei dem Unglück verletzt. Die Rettungskräfte haben zudem weitere Bergsteiger evakuiert. Der Alarm war gegen 06.20 Uhr von anderen Alpinisten ausgelöst worden, teilte die Walliser Kantonspolizei mit. Die Unfallstelle befindet sich auf 3.400 Metern Seehöhe. An dieser Stelle befanden sich insgesamt 17 Bergsteiger, aufgeteilt in mehrere Gruppen.
Vorwürfe von Depp gegen Heard in Schlussplädoyer bekräftigt
Fairfax (Virginia) - Der Verleumdungsprozess zwischen Hollywood-Star Johnny Depp und seiner Ex-Frau Amber Heard ist mit den Schlussplädoyers der Anwälte beider Seiten auf sein Ende zugesteuert. Depps Anwältin Camille Vasquez erneuerte dabei am Freitag vor dem Gericht in Fairfax den Vorwurf, Heard habe dem Schauspieler schwer geschadet. "Sie hat sein Leben ruiniert, indem sie der Welt fälschlicherweise gesagt hat, Opfer häuslicher Gewalt durch Herrn Depp geworden zu sein", sagte Vasquez.
WHO sieht keinen Grund für Alarmstimmung wegen Affenpocken
Genf/Buenos Aires - Angesichts der ungewöhnlichen Verbreitung von Affenpocken dringt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwar auf verschiedene Maßnahmen, sieht aber keinen Grund für eine Alarmstimmung. "Das ist keine Krankheit, die die Öffentlichkeit besorgt machen sollte. Es handelt sich nicht um Covid", sagte WHO-Expertin Sylvie Briand am Freitag in Genf bei einem Briefing für WHO-Mitgliedsländer. Nichtsdestotrotz sollten die Staaten Erkrankte schnell erfassen und die Betroffenen isolieren.
OÖSB will Gehälter doch nicht mit Förderung gezahlt haben
Wien/Linz/Bregenz - In der Affäre um die Corona-Hilfen für den oö. ÖVP-Seniorenbund (OÖSB) aus dem "Non Profit Organisationen-Unterstützungsfonds" hat Landesgeschäftsführer Franz Ebner am Freitag seinem Obmann Josef Pühringer widersprochen. Dieser hatte zu den "Oö. Nachrichten" gemeint, das Geld sei auch in Gehälter geflossen. "Es sind keine Personalkosten damit bedeckt worden", sagte hingegen Ebner am Nachmittag zur APA - mit einer Ausnahme, in der es um eine Mitarbeiterin mit Behinderung gehe.
IV-Papier: Klimapolitische Beschlüsse neu bewerten
Wien - In einem internen Papier der Industriellenvereinigung (IV), aus dem Ö1 am Freitag im "Mittagsjournal" zitierte und das auch der APA vorliegt, bekennt sich die Industrie zwar zum Klimaschutz und will "maßgeblicher Treiber" sein. Es brauche aber "ein Aussetzen, eine Evaluierung und gemeinsame Neubewertung klimapolitischer Beschlüsse" sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene, heißt es im "IV-Spickzettel" vom 8. April. Kritik kommt von Umweltorganisationen und den Grünen.
G7-Minister wollen Ausstieg aus Kohle - Datum offen
Berlin - Die Industrienationen der G7 wollen aus der Stromgewinnung aus Kohle aussteigen. Zum Abschluss des Treffens der Klima-, Energie- und Umweltminister in Berlin verpflichteten sich die G7-Staaten am Freitag erstmalig zum Ziel einer überwiegend CO2-freien Stromversorgung bis zum Jahr 2035. Auch zum Klima- und Artenschutz und zu Finanzhilfen für ärmere Länder trafen sie Absprachen.
Wiener Börse legt am Freitag leicht zu, Versorger schwach
Wien - Die Wiener Börse hat am Freitag leicht im Plus geschlossen. Der ATX gewann 0,31 Prozent auf 3.343,91 Punkte. An anderen Börsen ging es deutlicher nach oben. Angetrieben wurden die Märkte von der Aussicht, dass die US-Notenbank die Zinsen doch nicht so stark erhöht wie befürchtet. Gesucht waren Wienerberger (+3,25 Prozent) und UNIQA (+2,65 Prozent). Schwach zeigten sich die Versorger EVN (-3,75 Prozent) und Verbund (-2,32 Prozent). Größere Abgaben gab es auch in den Banken.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red
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