19.07.2021 18:30:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Aufklärung über Spähsoftware gegen Journalisten verlangt

Berlin/Budapest - Nach neuen Berichten über den Einsatz einer Ausspäh-Software gegen Aktivisten und Reporter haben Journalisten-Verbände Aufklärung und Gegenmaßnahmen gefordert. Der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Frank Überall, sprach am Montag von einem "nie da gewesenen Überwachungsskandal". Von dem weltweiten Skandal sind auch ungarische Journalisten, Juristen, Oppositionelle und Geschäftsleute betroffen, berichtet das Onlineportal "Telex.hu" am Montag.

Aufräumarbeiten nach Hochwasser in Österreich angelaufen

St. Pölten - In den Unwettergebieten in Österreich sind am Montag die Aufräumarbeiten in vollem Umfang angelaufen. Der Schaden allein schon in der Landwirtschaft ist groß: "Aus jetziger Sicht wird mit einer überschwemmten und geschädigten Agrarfläche von 5.000 Hektar und einem Gesamtschaden von fünf Millionen Euro gerechnet", sagte der Vorstandsvorsitzende der Hagelversicherung, Kurt Weinberger. In Niederösterreich wurden indes mehrere Orte zu Katastrophengebieten erklärt.

Blümel übersteht Misstrauensantrag

Wien - Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hat wieder einmal einen Misstrauensantrag überstanden. Zum Abschluss einer von SPÖ und FPÖ beantragten Sondersitzung des Nationalrats hielt ihm nicht nur die ÖVP sondern auch der Koalitionspartner die Treue. Auch ein weiterer Antrag auf nochmalige Verlängerung des U-Ausschusses um drei Monate fand keine Mehrheit. Die Koalition stimmte geschlossen gegen das Verlangen der Opposition.

Erster Schritt für Genehmigung von neuem AKW in Slowenien

Ljubljana - Slowenien hat den ersten Meilenstein für ein neues Atomkraftwerk gesetzt. Das Infrastrukturministerium hat am Montag eine Energiegenehmigung für den zweiten Reaktorblock in Krsko erteilt. "Das ist noch keine endgültige Entscheidung für die Investition", betonte der slowenische Infrastrukturminister Jernej Vrtovec. Die Energiegenehmigung sei nur der erste Schritt, der den Weg für den Start von allen erforderlichen Verfahren und Dokumentationsvorbereitung öffne.

HG Pharma - WKStA übermittelt Vorhabensbericht

Innsbruck/Wien - In der Causa rund um die Auftragsvergabe zur Durchführung von PCR-Tests in Tirol durch die HG-Pharma-Tochterfirma HG Lab Truck hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) ihre Ermittlungen offenbar abgeschlossen. Es wurde ein Vorhabensbericht an die Oberstaatsanwaltschaft Wien übermittelt, sagte eine Sprecherin der APA am Montag. Inhaltlich wollte sie sich nicht äußern. Ob Anklage erhoben wird oder nicht, war somit vorerst unklar.

USA und Verbündete wollen Hackerangriffe Chinas anprangern

Washington - Die US-Regierung und mehrere Verbündete machen China für "unverantwortliche böswillige Cyberaktivitäten" wie Hackerangriffe verantwortlich. Eine hochrangige US-Regierungsvertreterin kündigte an, am Montag würden die USA, die EU, Großbritannien, Kanada, Neuseeland, Japan und die NATO gemeinsam "bösartige Cyberaktivitäten" Chinas öffentlich anprangern.

Südkoreaner ohne Finger bestieg alle Achttausender

Seoul - Ein südkoreanischer Bergsteiger, dem alle zehn Finger fehlen, hat nach Medienberichten die 14 höchsten Berge der Erde bestiegen. Der 57-jährige Kim Hong Bin sei der erste Mensch mit Behinderung, von dem bekannt sei, dies geschafft zu haben, berichteten die Zeitung "The Korea Herald" und die Nachrichtenagentur Yonhap am Montag. Kim hatte demnach am Sonntag den Gipfel des 8.047 Meter hohen Broad Peak im Karakorum-Gebirge erreicht. Damit habe er alle 14 Achttausender bestiegen.

Urlaubsunterkünfte in Europa deutlich teurer als vor Corona

Wien - Die Preise für ein Hotel oder eine Ferienwohnung haben in Europa in diesem Sommer im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 deutlich angezogen. Die Reiselust führe zu einem großen Nachfrageschub und somit zu steigenden Preisen, so das Vergleichsportal Check24. Eine Übernachtung im Hotel in Österreich koste nunmehr statt 110 Euro satte 145, ein Preisanstieg von 32 Prozent. Die Kosten für Ferienwohnungen indes seien von 93 auf 120 Euro gestiegen, somit um 28 Prozent.

Wiener Börse schließt mit satten Verlusten

Wien - Die Wiener Börse hat am Montag satte Kursverluste verzeichnet. Der heimische Leitindex ATX rutschte im Handelsverlauf zunehmend in die Verlustzone und ging letztendlich mit einem Minus von 2,12 Prozent bei 3.322,42 Punkten aus dem Handel. Auch andernorts in Europa war die Börsenstimmung am Montag schwach. Zwar rücken laut Marktbeobachtern die Inflationssorgen zunehmend in den Hintergrund. Jedoch bereitet die Ausbreitung der Corona-Variante Delta den Anlegern Sorgen.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

(Schluss) red

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