08.01.2019 22:00:00

APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Einsatzkräfte in Österreich weiter im Dauereinsatz

Wien/Österreich-weit - Während Feuerwehr, Bergrettung, Straßendienst und Bundesheer am Dienstag in den betroffenen Gebieten im Dauereinsatz standen, wurden weitere starke Schneefälle vorhergesagt. Zum zweiten Mal innerhalb von nur vier Tagen gab die ZAMG die höchste Warnstufe (rot) aus. Bis Donnerstag waren an der Nordseite der Alpen verbreitet 20 bis 60 Zentimeter Neuschnee zu erwarten, auf den Bergen auch mehr als ein Meter. Für die steirischen Nordalpen wurde Dienstagabend die höchste Lawinenwarnstufe der fünfteiligen Skala verhängt.

Vierfache Mutter in Amstetten erstochen

Amstetten - In Amstetten ist am Dienstagnachmittag eine vierfache Mutter erstochen worden. Die 40-Jährige erlag nach Polizeiangaben im Krankenhaus ihren Verletzungen. Als Verdächtiger wurde der 37 Jahre alte Ehemann des Opfers festgenommen. Seine Einvernahme dauerte am Dienstagabend an. Das Motiv für die Bluttat, die sich vor einem Mehrparteienhaus im Ortsteil Greinsfurth ereignet hatte, blieb vorerst unbekannt. Das Landeskriminalamt Niederösterreich ermittelt.

Britisches Parlament debattiert über Brexit-Abkommen

London - Das britische Parlament wird von Mittwoch an wieder über das umstrittene Brexit-Abkommen debattieren. Am kommenden Dienstag (15. Jänner) sollen die Abgeordneten dann über das Abkommen abstimmen, das Premierministerin Theresa May mit Brüssel ausgehandelt hat. Es wird damit gerechnet, dass sie keine Mehrheit für ihren Deal bekommt. In dem Fall drohen Großbritannien chaotische Verhältnisse. Großbritannien will sich am 29. März von der EU trennen.

Trump hält Fernsehansprache zu Streit über Grenze und Budget

Washington - Im festgefahrenen Streit über eine Grenzmauer in den USA will sich Präsident Donald Trump am Dienstagabend in einer TV-Ansprache direkt an die Bevölkerung wenden. Die Rede aus seinem Büro im Weißen Haus soll am Mittwoch um 3.00 Uhr MEZ im Fernsehen ausgestrahlt werden. Im Anschluss will die Führung der Demokraten im US-Kongress öffentlich darauf reagieren. Trump fordert mehr als fünf Milliarden Dollar zum Bau einer Grenzmauer. Die Demokraten im US-Kongress lehnen das aber ab.

Russische Anwältin behinderte US-Justiz in Geldwäsche-Fall

New York/Washington - Während des US-Wahlkampfs 2016 traf sich die russische Anwältin Natalia Weselnizkaja mit dem ältesten Sohn von Donald Trump und anderen Vertrauten des heutigen US-Präsidenten - nun ist sie von der US-Justiz wegen Justizbehinderung angeklagt worden. Die am Dienstag bekanntgegebene Anklage bezieht sich aber nicht auf das ominöse damalige Treffen im New Yorker Trump Tower. Weselnizkaja ist wegen ihrer Rolle in einem weiter zurück liegenden Geldwäsche-Fall angeklagt.

Italien zur Aufnahme von Familien mit Kindern bereit

Rom - Italiens Premier Giuseppe Conte hat sich am Dienstagabend zur Aufnahme von Familien mit Kindern bereit erklärt, die sich seit über zwei Wochen an Bord von Rettungsschiffen im Mittelmeer befinden. "Dies ist ein außerordentlicher Fall", sagte der Premier im TV-Sender RAI 1. Mit seinen Worten gerät Conte mit Innenminister Matteo Salvini in Konflikt. Dieser hatte am Freitag seinen harten Kurs beteuert und betont, dass die italienischen Häfen NGO-Schiffen geschlossen bleiben.

"Don't smoke"-Volksbegehren im Gesundheitsausschuss

Wien - Das "Don't smoke"-Volksbegehren, das ein totales Rauchverbot in der Gastronomie zum Ziel hatte, wird heute, Mittwoch, im Gesundheitsausschuss des Parlaments behandelt. Der Präsident der Wiener Ärztekammer, Thomas Szekeres, und jener der Österreichischen Krebshilfe, Paul Sevelda, werden dort noch einmal auf ihr Anliegen aufmerksam machen, das von 881.692 Unterzeichnern unterstützt wurde. Das Volksbegehren war vom Parlament am 11. Dezember dem Gesundheitsausschuss zur weiteren Diskussion zugewiesen worden.

Über 600 Verletzte bei Zusammenstoß zweier Züge in Südafrika

Johannesburg - Beim Zusammenstoß zweier Züge sind in Südafrika mindestens drei Menschen getötet und mehr als 600 weitere verletzt worden. Die Kollision der beiden Passagierzüge ereignete sich am Dienstag im morgendlichen Berufsverkehr im Norden der Hauptstadt Pretoria, wie Rettungskräfte mitteilten. Sie fanden am Unfallort entgleiste Waggons beider Züge. Die Zahl der Todesopfer könnte noch steigen, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte.

(Schluss) str/gil

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