03.06.2013 11:07:33
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Aktien Europa: Verluste - Schwache Vorgaben aus USA und Japan
Der späte Ausverkauf an der Wall Street am Freitag habe den Trend für die Schwäche in Asien vorgegeben und dieser habe sich nun auch bis zur Markteröffnung in Europa fortgesetzt, sagte Marktstratege Ishaq Siddiqi von ETX Capital in London. Der Dow Jones hatte am Freitag den zweiten Wochenverlust in Folge besiegelt. Der japanische Nikkei, der angesichts der Notenbank-Ängste seit Tagen bereits Achterbahn fährt, brach an diesem Montag um 3,7 Prozent ein. Aber auch die anderen asiatischen Börsen verbuchten überwiegend Verluste. Belasten hatten sich zudem widersprüchliche Konjunktursignale aus China ausgewirkt,
In Europa reagierten unterdessen am Morgen die Börsenbarometer auf die Veröffentlichung von Einkaufsmanagerdaten nur verhalten. Impulse für die Märkte könnten m Nachmittag noch mit weiteren Konjunkturdaten aus den USA kommen.
Am deutlichsten geriet zum Wochenauftakt der europäische Autosektor mit einem Abschlag von 1,72 Prozent unter Druck. Pharmawerte verloren im Schnitt 1,18 Prozent. Den Sektor drückten insbesondere höhere Verluste bei Sanofi in die Tiefe. Die Papiere des französischen Pharmakonzerns gaben zuletzt um 1,72 Prozent auf 81,09 Euro nach. Belastend wirkte sich hier der Entwicklungsstopp für das Lungenkrebsmittel Avastin aus. Daraus resultieren im laufenden Quartal Abschreibungen von 285 Millionen US-Dollar (etwa 219 Mio. Euro).
Noch deutlicher gaben die Papiere von Roche nach: Sie verloren in der Spitze bis auf 232,30 Franken und standen zuletzt mit minus 1,88 Prozent bei 234,60 Franken am Ende des Schweizer Swiss-Market-Index (SMI) (SMI). Auch hier waren negative Medikamenten-Neuigkeiten ausschlaggebend. Roche konnte in jüngsten Studien nur einen Teilerfolg mit seinem Medikament Avastin bei der Behandlung von Hirntumoren erzielen. Hinzu kam noch die schlechte Nachricht, dass in einem Vergleichstest das Mittel Erbitux der Merck KGaA (Merck) bei fortgeschrittenem Darmkrebs besser als Avastin abgeschnitten hat.
Einziger Gewinner im Eurostoxx waren die seit Mitte Mai auf Abwärtskurs geratenen Inditex (Internolix)
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