Minderheitsbeteiligung 28.09.2022 17:57:41

TotalEnergies-Aktie leichter: TotalEnergies Spinoff und Börsengang kanadischer Ölsandaktivitäten - Sonderdividende geplant

TotalEnergies-Aktie leichter: TotalEnergies Spinoff und Börsengang kanadischer Ölsandaktivitäten - Sonderdividende geplant

Der Öl- und Gaskonzern TotalEnergies erklärte am Mittwoch, die Ausgliederung würde das Surmont-Ölsandprojekt und die Fort Hills-Ölsandmine sowie die Midstream- und Handelsaktivitäten umfassen. Das Unternehmen will aber vorübergehend eine Minderheitsbeteiligung behalten, um den Übergang zu erleichtern.

Die Anlagen hätten zwar Wachstumspotenzial, passten aber nicht in die Strategie des Unternehmens zur Verringerung des Kohlenstoffausstoßes. Im Jahr 2022 belief sich der Cashflow aus dem operativen Geschäft auf über 1,5 Milliarden US-Dollar. Über den Vorschlag wollen die Franzosen auf der Hauptversammlung im Mai 2023 abstimmen lassen.

Sonderdividende geplant

Die Aktionäre des französischen Öl- und Gaskonzern TotalEnergies können sich über solide Ausschüttungen freuen. Wie der Konzern anlässlich seines Investorentages mitteilte, will er in den nächsten Jahren 35 bis 40 Prozent seines Cashflows an die Aktionäre verteilen. Als Teil der neuen Strategie kündigte das Unternehmen zudem eine Sonderdividende für dieses Jahr an.

Die Sonderdividende von 1 Euro je Aktie soll Ende des Jahres fließen. Darüber hinaus will TotalEnergies sein Aktienrückkaufprogramm über 7 Milliarden US-Dollar beibehalten und die reguläre Quartalsdividende weiterhin um 5 Prozent erhöhen.

In den kommenden fünf Jahren rechnet der Konzern mit einem Wachstum des bereinigten Cashflows exklusive Russland um 4 Milliarden Dollar, basierend auf einer Preisannahme von 50 Dollar das Barrel Öl. Für jede Erhöhung des Ölpreises um 10 Dollar erwartet der Konzern einen zusätzlichen Cashflow von mehr als 3 Milliarden Dollar.

Die Nettoinvestitionen des Unternehmens sollen sich bis 2025 auf 14 bis 18 Milliarden Dollar pro Jahr belaufen, ein Drittel davon soll in grüne Energie und die Reduzierung des CO2-Abdrucks fließen. Die übrigen Mittel sind für das Wachstum des Flüssiggasgeschäfts und die Entwicklung weiterer Ölprojekte vorgesehen.

Die Produktion von Flüssiggas (LNG) soll von 2021 bis 2030 um 40 Prozent wachsen. Der LNG-Umsatz soll bis 2027 um 3 Prozent im Jahr ohne russischen Beitrag zulegen.

Die TotalEnergies-Aktie notierte via EURONEXT schlussendlich 1,43 Prozent tiefer bei 47,16 Euro.

Von Giulia Petroni

PARIS (Dow Jones)

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Bildquelle: HJBC / Shutterstock.com

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