Subaru Aktie

Subaru für 0 Euro bei ZERO ordern (zzgl. Spreads)

WKN: 565230 / ISIN: JP3399750003

<
Kurse + Charts + Realtime
Kurs + Chart
Times + Sales
Börsenplätze
Historisch
>
<
News + Analysen
News + Adhoc
Analysen
Kursziele
>
<
Unternehmen
Termine
Profil
>
<
zugeh. Wertpapiere
Zertifikate
Optionsscheine
Knock-Outs
>
22.06.2017 10:46:46

Deloitte: Bei Brexit droht Einbruch des britischen Automarkts

   Deloitte kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass ein harter Brexit hohe Rückgänge bei Absatz und Umsatz mit sich bringen und insbesondere die deutschen Automobilhersteller vor große Herausforderungen stellen würde. Laut der Studie "Bremsklotz Brexit - Wie ein harter Brexit die deutsche Automobilindustrie ausbremst" müssen die Hersteller mit einem Absatzrückgang von 550.000 Autos und einem Umsatzrückgang von ca. 12,4 Milliarden Euro bzw. 18 Prozent im Brexitjahr 2019 in Großbritannien rechnen.

   Am stärksten seien Deutschland mit den Herstellern BMW, Daimler und Volkswagen, aber auch Autos der deutschen Standorte von Ford und Opel (Vauxhall) sowie andere europäische Produktionsstandorte betroffen. Von den aktuell rund 60.000 Arbeitsplätzen in der deutschen Automobilindustrie für den britischen Markt wären bei einem harten Brexit ca. 18.000 gefährdet.

   Insgesamt ist nach den Deloitte-Berechnungen im Falle eines harten Brexit mit einem Rückgang der Neuzulassungen um 20 Prozent zu rechnen. Verlierer wären deutsche und EU-Hersteller mit 650.000 Autos, Gewinner britische Produzenten und solche aus Nicht-EU-Ländern mit 100.000 Autos. Doch auch die kurzfristigen Nutznießer müssten mittel- und langfristig mit steigenden Produktionskosten rechnen, da sie ihre Fahrzeugteile teilweise aus anderen EU-Ländern importieren und Zölle anfallen. Das könnte bei japanischen Herstellern besonders stark ins Gewicht fallen, da sie bislang in Großbritannien hauptsächlich Fahrzeuge für die EU produzieren - das wäre nach einem harten Brexit nicht mehr für alle Märkte lukrativ.

   Großbritannien sei mit ca. 3 Millionen Neuzulassungen 2016 der zweitgrößte europäische Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, wovon ein Drittel ein Export aus Deutschland sei, so Deloitte. Insgesamt gingen rund 20 Prozent aller deutschen Automobilexporte nach Großbritannien, den wichtigsten Auslandsmarkt für den Produktionsstandort Deutschland.

   Im Falle eines harten Brexits verändere sich die Situation für sämtliche Autobauer auf dem britischen Markt. Würden zeitweise oder dauerhaft die Zollvereinbarungen der Welthandelsorganisation (WTO) gelten, wären dies rund 10 Prozent für Automobile und ca. 4,5 Prozent für Fahrzeugteile.

   Diese Zölle und eine Abwertung des britischen Pfunds führen zu einem Kostenanstieg von durchschnittlich 15 Prozent im Vergleich zu einem No-Brexit-Szenario, heißt es in der Studie. In Deutschland oder in der EU hergestellte Autos wären sogar 21 Prozent teurer, solche aus britischer Produktion nur rund 3 Prozent.

   Selbst wenn die Hersteller ihre höheren Kosten nicht komplett an die Verbraucher weitergeben würden, müssten die britischen Kunden voraussichtlich mehr zahlen: Durchschnittlich wären die Fahrzeuge 2019 dann durchschnittlich 3.700 Euro (15 Prozent) teurer, in Deutschland produzierte Autos sogar 5.600 Euro (21 Prozent).

   Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

   DJG/lba/smh

   (END) Dow Jones Newswires

   June 22, 2017 04:24 ET (08:24 GMT)

   Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 24 AM EDT 06-22-17

Analysen zu Subaru Co Ltdmehr Analysen

Eintrag hinzufügen
Hinweis: Sie möchten dieses Wertpapier günstig handeln? Sparen Sie sich unnötige Gebühren! Bei finanzen.net Brokerage handeln Sie Ihre Wertpapiere für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade? Hier informieren!
Es ist ein Fehler aufgetreten!

Aktien in diesem Artikel

BMW AG 72,82 -1,38% BMW AG
Ferrari N.V. 402,50 0,17% Ferrari N.V.
Ford Motor Co. 9,10 -2,43% Ford Motor Co.
Geely 1,96 -4,83% Geely
General Motors 42,03 -4,93% General Motors
Honda Motor Co. Ltd. (Spons. ADRS) 24,20 -1,63% Honda Motor Co. Ltd. (Spons. ADRS)
Mazda Motor Corp. 5,35 -8,08% Mazda Motor Corp.
Mercedes-Benz Group (ex Daimler) 53,17 -1,28% Mercedes-Benz Group (ex Daimler)
Mitsubishi Motors Corp. 2,39 -4,48% Mitsubishi Motors Corp.
Nissan Motor Co. Ltd. 2,20 -4,39% Nissan Motor Co. Ltd.
Porsche Automobil Holding SE Vz 33,92 -1,57% Porsche Automobil Holding SE Vz
Renault S.A. 46,80 -0,93% Renault S.A.
Subaru Co Ltd 7 600,00 0,66% Subaru Co Ltd
Suzuki Motor Corp. 10,98 -0,72% Suzuki Motor Corp.
Toyota Motor Corp. (spons. ADRs) 151,00 -5,03% Toyota Motor Corp. (spons. ADRs)
Volkswagen (VW) St. 94,85 -1,30% Volkswagen (VW) St.