07.04.2014 06:59:33

Von der Leyen: Verhältnis zu Russland längerfristig beschädigt

   Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht das Verhältnis zu Russland auf längere Sicht beschädigt. Russlands Präsident Wladimir Putin habe "mit der Annexion der Krim viel Vertrauen zerstört", sagte von der Leyen im Interview mit der Bild-Zeitung. Es werde lange dauern, das wieder aufzubauen. Voraussetzung dafür sei vor allem anderen, dass Russland dazu beitrage, dass sich die Lage wieder entspanne.

   Von der Leyen wies Spekulationen über eine militärische Auseinandersetzung des Westens mit Russland als "abwegig" zurück. "Wir sind der Welt eine friedliche Konfliktlösung schuldig. Wir zeigen Einigkeit und Stärke. Aber wir suchen auch das Gespräch", erklärte die CDU-Politikerin.

   Ein Beitritt der Ukraine zur Nato kommt nach Überzeugung von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nicht in Frage: "Das ist zurzeit kein Thema. Das Land erfüllt nicht die Grundvoraussetzungen, um der Nato beizutreten." Die Ukraine habe enorme wirtschaftliche Probleme und müsse ein demokratisches Staatswesen erst noch aufbauen. "Dabei wollen wir helfen", sagte von der Leyen.

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   April 07, 2014 00:27 ET (04:27 GMT)

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