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29.04.2014 18:28:32

Deutsche Bank vollzieht Rückzug aus Fixing bei Gold und Silber

   Von Francesca Freeman und Jürgen Hesse

   Die Deutsche Bank beteiligt sich nicht mehr an der täglichen Preisfeststellung bei Gold und Silber. Der Rückzug, der im Zusammenhang mit der Verkleinerung der Aktivitäten im Rohstoffbereich zu verstehen ist, werde nun umgesetzt, teilte das Frankfurter Institut mit.

   Die Deutsche Bank war eines von fünf Geldhäusern, die für das so genannte Fixing des Goldpreises verantwortlich sind. Bei Silber war das Institut eines von drei Banken. Das Geldhaus hatte im Januar seine Sitze in den beiden Ausschüssen, die den Gold- bzw Silberpreis feststellen, zum Verkauf gestellt. Ein Informant sagte aber nun, die Deutschen hätten den angestrebten Verkauf nicht abschließen können.

   Die chinesisch kontrollierte Standard Bank galt als Favorit für den Erwerb. Das Londoner Finanzhaus gehört zu 60 Prozent der staatlichen Industrial & Commercial Bank of China (ICBC). Beobachter hatten aber schon angedeutet, dass die ICBC nicht genug Renomee für den Einzug in den kleinen, exklusiven Klub der Geldinstitute mitbringt, der die globale Benchmark für den Goldpreis festsetzt.

   Die Frankfurter Institut selbst teilte nur seinen Rückzug aus dem Fixing mit. Im Übrigen stehe das Geldhaus zu seinem Engagement bei Edelmetallen.

   Gold wird auf dem Spot-Markt 24 Stunden am Tag gehandelt. Es gibt auch keine zentrale Quelle für die Preisdaten. Jeden Morgen und Nachmittag setzen sich aber Vertreter von Barclays, HSBC, Bank of Nova Scotia und Societe Generale und bislang auch der Deutschen Bank zusammen, um die Benchmark zu ermitteln, bekannt als London-Fixing. Gold-Futures dagegen werden an den Börsen gehandelt.

   Die Londoner Fixings werden benutzt, um die Spotpreise weltweit festzusetzen. Das wirkt sich dann beispielsweise auf die Kosten für Schmuck aus und die Preise, die Minenunternehmen verlangen. Die Fixing-Preise beeinflussen zudem die Notierungen von Wertpapieren wie Exchange-Traded-Funds, die auf Metallen basieren.

   Als bislang letzte Bank hatte sich N.M. Rothschild & Sons von ihrem Sitz getrennt. Sie verkaufte ihn 2004 an Barclays. Banken in dem Gremium müssen gleichzeitig als Marktteilnehmer bei der London Bullion Market Association auftreten. Bei der Standard Bank war diese Voraussetzung nicht erfüllt. Die anderen Fixing-Banken hätten eine Ausnahmegenehmigung erteilen müssen.

   Aufseher aus Großbritannien und Deutschland haben zwischenzeitlich das Gold-Fixing unter die Lupe genommen, nachdem in anderen Marktbereichen wie bei Zinssätzen und bei Devisen Manipulationsvorwürfe für die Preisfeststellungen untersucht wurden. Die fünf am Gold-Fixing beteiligten Banken gründeten extra einen Ausschuss, um die Benchmark-Ermittlung zu überprüfen.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/DJN/jhe/brb

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   April 29, 2014 11:55 ET (15:55 GMT)

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