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Eder stellt sich der Kritik 12.11.2014 15:40:00

US-Werk wäre laut voest-Chef in Europa teurer gekommen

Jetzt muss sich Eder wieder einmal die Frage gefallen lassen, warum er mehr als 500 Millionen Euro in eine neue Direktreduktionsanlage in Texas und nicht in Österreich investiert. "In Europa würden die Kosten für Gas, Strom und Logistik für das Werk jedes Jahr um 200 Millionen Euro höher liegen als in Amerika", sagte er laut "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Mittwoch).

Zwei Drittel der Mehrkosten entfielen auf den Preis für Gas, sagte voestalpine-Sprecher Peter Felsbach heute, Mittwoch, zur APA.

Neben dem Preisvorteil sind die Bedingungen für Investitionen in Amerika laut Eder "sehr viel sicherer als hierzulande", heißt es in dem Zeitungsbericht weiter. "Egal wer regiert, die wirtschaftliche Stärke wird von beiden großen US-Parteien als zentral angesehen", sagte Eder laut "FAZ" am Dienstagabend in Frankfurt. Anders als in Europa sei mit "keinen bösen Überraschungen in der Wirtschaftspolitik" zu rechnen.

Eder, der auch Präsident des Weltstahlverbandes ist, verfolgt die Klimaschutzpolitik der EU mit Sorge. Die jüngste Einigung der Staats- und Regierungschefs, den CO2-Ausstoß bis 2030 gegenüber 1990 um 40 Prozent zu senken, bezeichnete Eder dem Bericht zufolge zwar als "Schritt in die richtige Richtung"; Knackpunkt bleibe jedoch der Emissionshandel: "Wer bekommt ab dem Jahr 2021 wie viele Zertifikate und zu welchen Konditionen? Das ist noch immer unklar", kritisierte Eder.

Das erschwere die langfristige Planung. Die Rahmenbedingungen könnten sich für die Konzerne jederzeit zu ihren Ungunsten verändern. Die Entscheidung über den weiteren Verbleib von vier der fünf Hochöfen in Linz und Donawitz muss Eder früheren Angaben zufolge jedenfalls bereits in etwa fünf Jahren treffen. Bis dahin hätte er gerne Klarheit darüber, in wie weit sich weitere Investitionen in den Standort noch lohnen.

kre/kan

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