26.05.2015 14:18:45

Varoufakis geht von Einigung mit Gläubigern bis zu IWF-Zahlung aus

   Von Nektaria Stamouli

   ATHEN (Dow Jones)--Griechenland wird die nächste Tilgungsrate an den Internationalen Währungsfonds (IWF) am 5. Juni nach Meinung von Finanzminister Yanis Varoufakis zahlen können, da das Land bis dahin eine Einigung mit seinen Gläubigern erreicht haben wird.

   Der Minister machte diese Aussagen, nachdem es in den vergangenen Tagen sich widersprechende Aussagen von Vertretern der Athener Regierung und aus der Regierungspartei Syriza dazu gegeben hatte, ob das Land die nächste Tilgungsrate von rund 300 Millionen Euro an den IWF zahlen kann und auch will. Insgesamt muss das Land zwischen dem 5. und 19. Juni rund 1,6 Milliarden Euro an den IWF überweisen.

   Griechenland benötigt eine Vereinbarung mit den internationalen Geldgebern, um seine Verpflichtungen gegenüber dem IWF nachkommen zu können, hatte Regierungssprecher Gabriel Sakellaridis am Montag eingeräumt. "In dem Maße, wie wir zahlen können, werden wir zahlen", sagte er und ergänzte: "Es liegt in der Verantwortung der Regierung in der Lage zu sein, ihre Verpflichtungen zu erfüllen."

   Eine griechische Delegation wird an diesem Dienstag die Verhandlungen in Brüssel mit Vertretern der Kreditgeber wieder aufnehmen. Diese Gespräche dürften die ganze Woche andauern. Dabei soll eine Einigung erzielt werden, die eine Freigabe der dringend benötigten restlichen Hilfsgelder aus dem laufenden Kreditprogramm möglich macht.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/smh/jhe

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   May 26, 2015 08:14 ET (12:14 GMT)

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