29.02.2016 16:23:40
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USA: Schwebende Hausverkäufe fallen so stark wie seit Ende 2013 nicht mehr
WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe im Januar überraschend gefallen. Die sogenannten schwebenden Hausverkäufe seien zum Vormonat um 2,5 Prozent gesunken, teilte die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Montag in Washington mit. Dies ist der stärkste Rückgang seit Dezember 2013. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.
Allerdings waren die Hausverkäufe im Dezember mit 0,9 Prozent stärker gestiegen als zunächst ermittelt. In der ersten Schätzung war lediglich ein Anstieg um 0,1 Prozent ermittelt worden.
Im Jahresvergleich fiel die Zahl der Hausverkäufe im Januar um 0,9 Prozent. Hier war ein Anstieg um 3,8 Prozent erwartetet worden. Im Dezember waren die Hausverkäufe noch um 3,1 Prozent im Jahresvergleich gefallen.
Bei schwebenden Hausverkäufen wurden zwar schon Vorverträge unterzeichnet, es liegt aber noch kein endgültiger Kaufvertrag vor. Die Zahlen gelten als guter Indikator für die künftige Entwicklung am Immobilienmarkt./jsl/he
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