10.06.2014 12:05:51

Gasverhandlungen zwischen Kiew und Moskau kommen nicht voran

KIEW/MOSKAU (dpa-AFX) - Der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine bleibt unter Vermittlung der EU weiter ungelöst. "Leider haben wir keinen Schritt nach vorn gemacht", sagte der ukrainische Energieminister Juri Prodan am Dienstag nach fast achtstündigen Gesprächen in Brüssel. Die Ukraine fordere für sich weiter einen Preis von 268,5 US-Dollar (195,64 Euro) je 1000 Kubikmeter Gas, sagte Prodan. Russland ist bereit, statt der vertraglich vereinbarten 485 US-Dollar unter Bedingungen einen Rabatt von rund 100 US-Dollar zu gewähren.

"385 US-Dollar - das ist natürlich ein Niveau, das uns nicht passt, weil es zum heutigen Tag kein gerechter Marktpreis ist", sagte Prodan. Die Verhandlungen sollten noch am Dienstagabend oder am Mittwochmorgen fortgesetzt werden.

Der russische Energieminister Alexander Nowak betonte der Agentur Interfax zufolge, dass an diesem Dienstag eine neue Frist für die Ukraine ablaufe, weitere Schulden in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar zu begleichen. Dabei handelt es sich um Außenstände für geliefertes Gas im Wert von 1,45 Milliarden US-Dollar für November und Dezember sowie um den Teilschuldenbetrag von 500 Millionen US-Dollar für die Monate April und Mai./mau/DP/jha

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