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Prognose wackelt 07.05.2015 07:19:49

Stahlhändler Klöckner rutscht wieder in die Verlustzone

Der Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) hat im ersten Quartal wieder rote Zahlen geschrieben, nachdem er vergangenes Jahr erstmals seit 2011 einen Nettogewinn geschafft hatte. Der Preisdruck in der Branche macht dem Unternehmen zu schaffen und zehrt die Erfolge des harten Sparprogramms wieder auf. Der Nettoverlust erreichte im ersten Quartal 22 Millionen Euro, Analysten hatten nach Dritten mit minus 19 Millionen Euro gerechnet.

   Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro, während Analysten mit 1,621 Milliarden gerechnet hatten. Das bereinigte operative Ergebnis EBITDA brach auf 17 Millionen von 45 Millionen Euro ein. Vor Steuern und Zinsen schrieb Klöckner ebenfalls rote Zahlen. Das EBIT lag wegen währungsbedingt höheren Abschreibungen bei minus 15 Millionen Euro. Der Verlust ist damit fast doppelt so hoch, wie die Experten im Schnitt mit 8,3 Millionen getippt hatten.

   Klöckner hatte den Verlust im Quartal bereits Anfang März angekündigt und dabei Hoffnungen für das zweite Quartal gemacht. Mit Blick auf das Ergebnis im Zeitraum April bis Juni teilte Klöckner nun mit, der Konzernumsatz sollte trotz der bis jetzt rückläufigen Stahlpreise in den USA saisonal bedingt leicht steigen. Das EBITDA im zweiten Quartal sieht der Duisburger Konzern in einer Spanne von 35 bis 45 Millionen Euro.

   Das Ziel für das Gesamtjahr eines steigenden EBITDA vor Restrukturierungsmaßnahmen erscheine "aufgrund des stark geänderten Umfelds jedoch als sehr ambitioniert", erklärte der Vorstandsvorsitzende Gisbert Rühl.

   Für das laufende Jahr rechnet Klöckner & Co in Europa mit einem Anstieg der Stahlnachfrage von 1 bis 2 Prozent. Wachstumsimpulse werden im Wesentlichen vom Maschinen- und Anlagenbau sowie von der Automobilindustrie erwartet, die von einem schwächeren Euro und niedrigeren Ölpreis profitieren sollten.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/sha/jhe

   (END) Dow Jones Newswires

   May 07, 2015 01:08 ET (05:08 GMT)

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FRANKFURT (Dow Jones)

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