16.09.2013 10:44:30

Sparkurs trübt Wachstumsaussichten in den Niederlanden

   Von Robin van Daalen

   AMSTERDAM--Der Sparkurs in den Niederlanden trübt die Wachstumsaussichten. Wegen des neuen Sparpakets im Umfang von 6 Milliarden Euro reduzierte das von der Regierung mit der offiziellen Prognose betraute Institut CPB die Vorhersage für das nächste Jahr auf nur noch 0,5 Prozent. Bislang hatten die Forscher ein Wachstum der Wirtschaft um 0,75 Prozent prognostiziert. Für das laufende Jahr rechnen die Fachleute mit einer Schrumpfung um 1,25 Prozent.

   Die exportorientierte Wirtschaft der Niederlanden leidet unter der schwachen Weltwirtschaft und der Krise in vielen Euro-Ländern. Die Hauptprobleme liegen jedoch im Inland: Seit dem Platzen der Immobilienblase im Jahr 2008 haben die privaten Haushalte ihre Ausgaben kräftig zusammengestrichen, während ihre Einkommen von Steuererhöhungen, Rentenkürzungen und steigender Arbeitslosigkeit belastet wurden.

   Sowohl in diesem wie im nächsten Jahr dürfte der Staat die EU-Defizitobergrenze von 3,0 Prozent überschreiten. Die Neuverschuldung dürfte 2013 bei 3,2 Prozent und 2014 bei 3,3 Prozent liegen.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

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   September 16, 2013 04:12 ET (08:12 GMT)

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