13.05.2014 09:48:48
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Sal. Oppenheim will im kommenden Jahr wieder profitabel sein
KÖLN (dpa-AFX) - Die 2009 von der Deutsche Bank übernommene Privatbank Sal. Oppenheim will weiterhin im kommenden Jahr in die Gewinnzone zurückkehren. "Im laufenden Jahr wird die Bank im Kerngeschäft im besten Fall eine schwarze Null präsentieren", sagte Vorstandschef Wolfgang Leoni der Zeitung "Die Welt" (Dienstag) und bestätigte damit frühere Aussagen. Ein nicht unerheblicher Teil der Restrukturierungskosten falle erst in diesem Jahr an. Kosten durch Rechtsstreitigkeiten sind bei dieser Rechnung ausgeklammert.
Der Umbau des Instituts habe das verwaltete Vermögen seit Ende 2012 um rund ein Drittel auf 43 Milliarden Euro schrumpfen lassen, sagte Leoni. Ein Großteil sei innerhalb des Deutsche-Bank-Konzerns neu verteilt worden. So gab Sal. Oppenheim die meisten Publikumsfonds an die Fondsgesellschaft DWS ab. Das Geschäft mit der Betreuung von sehr reichen Familien verschmolz die Deutsche Bank mit einer anderen Sparte.
Kunden habe sein Haus kaum verloren, sagte Leoni in einem weiteren Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag). Auf institutioneller Seite habe es einen Verlust gegeben und auf Privatkundenseite lägen die Vermögensabgänge im einstelligen Prozentsatzbereich. "Wir hatten mehr Kundenabgänge befürchtet."
Sal. Oppenheim soll sich künftig innerhalb der Deutschen-Bank-Konzerns allein auf die Vermögensverwaltung konzentrieren und dabei eine eigene, unabhängige Anlagestrategie anbieten. "In den kommenden Jahren wollen wir wieder Marktanteile gewinnen", sagte Leoni der "Welt". Nach dem Umbau soll die Bank noch etwa 420 Mitarbeiter haben - davon 300 in Deutschland und zusätzlich 120 in Luxemburg. "Die Zielstruktur ist fast erreicht", erklärte Leoni. Mit 290 Mitarbeitern in Deutschland seien Aufhebungsverträge geschlossen worden, mit 40 werde noch gesprochen./enl/zb/fbr
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