18.10.2013 10:02:33
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S&P droht Japan weiter mit Abstufung
Immerhin sehen die Experten von S&P beim Thema Strukturreformen erste "leichte Fortschritte". So sei beispielsweise der japanischen Arbeitsmarkt etwas flexibler geworden. Die Strukturreformen werden gemeinhin als dritter "Pfeil" der Wachstumspolitik der Regierung Abe ("Abenomics") bezeichnet. Nach Einschätzung von Experten hängt der Erfolg der Reformpolitik maßgeblich von Fortschritten in diesem Bereich ab. Die beiden anderen Pfeile bestehen aus einer extrem expansiven Geldpolitik der Notenbank und konjunkturstützenden Maßnahmen der Regierung.
Insgesamt bescheinigen die S&P-Experten, dass Abe in den ersten neun Monaten seiner Regierungszeit den kurzfristigen ökonomischen Ausblick des Landes verbessert habe. Es gebe auch erste Anzeichen, dass die extrem lockere Geldpolitik im Kampf gegen die jahrzehntelange Deflation erste Früchte trage. Zuletzt lag die Inflation in Japan im September bei 0,9 Prozent. Ziel der Regierung ist es, sie innerhalb von zwei Jahren auf zwei Prozent zu hieven, um die Wirtschaft aus der Abwärtsspirale sinkender Preise und lahmenden Wachstums zu befreien./jkr/hbr
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