Höhere Prognose |
06.03.2013 12:19:00
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Bank Austria glaubt an Wirtschaftswachstum in China von 8,2 Prozent
Wenngleich am Ende von Wens Amtszeit zunehmende Entwicklungs- und Einkommensunterschiede in der Bevölkerung, eine steigende Verschuldung sowie kaum vorhandene Umweltschutzmaßnahmen zu Buchen stünden, habe sich China in seiner 10-jährigen Amtszeit zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt entwickelt. China überholte Japan und Deutschland und überstand die Finanzkrise "ohne größere Verwerfungen", so die Bank Austria.
Die neue Führung sei dennoch dazu angehalten, "rasch Reformen auf den Weg zu bringen, um die chinesische Volkswirtschaft vor einer harten Landung zu bewahren und eine Balance zwischen Wachstum und Ressourceneffizienz zu finden". Der chinesische Aktienmarkt zeigte sich zuletzt besonders volatil. Mittelfristig ist man bei der Bank Austria aber der Meinung, dass China die wirtschaftliche Talsohle durchschritten hat und sich diese Tatsache auch am Aktienmarkt manifestieren wird.
Nach den letzten Zinssenkungen sei eine Lockerung der Geldpolitik in näherer Zukunft nicht zu erwarten.
kan/ivn
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