17.10.2013 12:58:34
|
'MM': Investor Cevian will Macht bei ThyssenKrupp ausbauen
Laut dem Magazin will Cevian seine Beteiligung schon bis zum Jahresende von zur Zeit 6,1 Prozent auf 10 Prozent erhöhen. Mit der ThyssenKrupp-Führung sei bereits abgesprochen, dass der bislang größte Aktionär, die Krupp-Stiftung (25,3 Prozent), einen Sitz abtreten könnte, hieß es weiter unter Berufung auf Finanzkreise. Nach einem schwachen Start drehten die Aktien nach der Meldung in die Gewinnzone.
Die drei Aufsichtsposten, die die Stiftung bislang autonom besetzt, sind an eine bestimmte Anteilsquote gebunden. Bei einer möglichen Kapitalerhöhung dürfte die Stiftung dem Vernehmen nach nicht mitziehen können und könnte somit zumindest einen ihrer Plätze im Kontrollgremium verlieren. Im Konzern fürchten viele, dass dann der Schutz vor einer feindlichen Übernahme fällt und ThyssenKrupp zerschlagen werden könnte. Nun könnte Cevian als neuer Ankeraktionär in die Bresche springen.
Die Schweden hatten im September ihren Anteil am Ruhrkonzern auf über 5 Prozent erhöht. Es gebe "erhebliches Potenzial" für die Entwicklung von ThyssenKrupp, begründeten sie ihren Schritt. Der Konzern selbst hatte sich erfreut über das Engagement des Investors gezeigt.
Cevian sieht sich als langfristig orientierten Anleger, der besonders in Industrieunternehmen investiert, die an der Börse Aufholpotenzial haben. Die Gesellschaft verwaltet rund neun Milliarden Euro für Pensionskassen, Stiftungen, Staatsfonds und andere institutionelle Investoren. Zugleich begreift sich Cevian als Aktionär, der sich aktiv in die Entwicklung seiner Unternehmen einmischt. So ist das Unternehmen etwa bereits größter Aktionär beim Baudienstleister Bilfinger (Bilfinger SE) und hat dort einen Sitz im Aufsichtsrat.
ThyssenKrupp steckt mitten in einem Umbau. Vorstandschef Heinrich Hiesinger will die Abhängigkeit vom schwankungsanfälligen Stahlgeschäft reduzieren und den Technologiebereich mit dem Autozuliefergeschäft, dem Aufzugbau und der Errichtung von Großanlagen stärken. Wegen des Milliarden-Desasters beim Bau neuer Stahlwerke in Übersee, fehlen dem Konzern dafür aber die finanziellen Spielräume. Deshalb bereitet das Unternehmen eine Kapitalerhöhung vor./enl/jha/stb

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!
Nachrichten zu Bilfinger SEmehr Nachrichten
25.02.25 |
EQS-PVR: Bilfinger SE: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung (EQS Group) | |
25.02.25 |
EQS-PVR: Bilfinger SE: Release according to Article 40, Section 1 of the WpHG [the German Securities Trading Act] with the objective of Europe-wide distribution (EQS Group) | |
24.02.25 |
EQS-News: Bilfinger SE: Share Buyback (EQS Group) | |
24.02.25 |
EQS-News: Bilfinger SE: Aktienrückkauf (EQS Group) | |
17.02.25 |
EQS-News: Bilfinger SE: Share Buyback (EQS Group) | |
17.02.25 |
EQS-News: Bilfinger SE: Aktienrückkauf (EQS Group) | |
17.02.25 |
MDAX-Wert Bilfinger SE-Aktie: So viel Gewinn hätte eine Investition in Bilfinger SE von vor einem Jahr abgeworfen (finanzen.at) | |
17.02.25 |
Erste Schätzungen: Bilfinger SE stellt das Zahlenwerk zum vergangenen Quartal vor (finanzen.net) |
Analysen zu Bilfinger SEmehr Analysen
24.01.25 | Bilfinger Buy | Deutsche Bank AG | |
23.01.25 | Bilfinger Buy | Deutsche Bank AG | |
13.12.24 | Bilfinger Buy | Deutsche Bank AG | |
12.12.24 | Bilfinger Buy | UBS AG | |
11.12.24 | Bilfinger Buy | Deutsche Bank AG |
Aktien in diesem Artikel
Bilfinger SE | 56,50 | 1,07% |
|
thyssenkrupp AG | 7,37 | 2,50% |
|