BMW Aktie
WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003
Kauflaune bleibt |
03.05.2016 19:38:41
|
US-Automarkt brummt - doch VW verkauft erneut weniger
Der Wolfsburger Hersteller läuft der Konkurrenz auf dem US-Markt schon lange hinterher. Die im September 2015 bekanntgewordene Affäre um manipulierte Abgaswerte verschärfte die Situation noch weiter. VW hatte den Verkauf von Diesel-Modellen danach gestoppt, was den Absatz seit Monaten zusätzlich belastet.
US-MARKT INSGESAMT GUT IN SCHWUNG
Besser lief es im letzten Monat bei der VW-Oberklassetochter Audi. Die Ingolstädter verkauften 17 801 Wagen und damit 5,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Premium-Rivale Daimler tat sich hingegen schwer - der Absatz trat mit 31 825 Autos auf der Stelle. Noch schlechter sah es beim bereits in den Vormonaten schwächelnden Konkurrenten BMW aus, der ein Minus von 8,3 Prozent verkraften musste. Vor allem die Tochter Mini zog das Ergebnis nach unten.
Insgesamt zeigte sich der US-Markt aber gut in Schwung. So brachte Fiat Chrysler im April 5,6 Prozent mehr Autos auf die Straße und verbuchte damit den 73. Monat in Folge mit steigenden Verkäufen. Ford Motor schaffte ein Plus von 3,6 Prozent, soll aber laut dem Branchendienst Truecar auch kräftig mit Rabatten nachgeholfen haben.
PICK-UP-TRUCKS UND SUVS WEITER GEFRAGT
Die japanischen Hersteller Honda Motor und Nissan Motor lieferten mit 14- und 13-prozentigen Anstiegen ihre bislang besten April-Ergebnisse. VW-Erzrivale a href="/aktien/Toyota-Aktie">Toyota Motorwurde 3,8 Prozent mehr Neuwagen bei der US-Kundschaft los. Die schwächsten Zahlen seit Januar 2014 legte hingegen US-Branchenführer General Motors vor. Die Verkäufe des Opel-Mutterkonzerns sanken um 3,5 Prozent.
Insgesamt zeigt sich in den USA das gewohnte Bild: Vor allem Pick-up-Trucks und SUV bleiben gefragt. "Verbraucher profitieren von niedrigen Zinsen und günstigen Spritpreisen", sagt Christopher Hopson vom Analysehaus IHS Automotive. Die Firma geht davon aus, dass in den USA in diesem Jahr 17,8 Millionen Autos verkauft werden. Der Rekord von knapp 17,5 Millionen aus dem Vorjahr würde damit geknackt.
DETROIT (dpa-AFX)

Wenn Sie mehr über das Thema Aktien erfahren wollen, finden Sie in unserem Ratgeber viele interessante Artikel dazu!
Jetzt informieren!
Weitere Links:
Nachrichten zu Mercedes-Benz Group (ex Daimler)mehr Nachrichten
25.04.25 |
STOXX 50 aktuell: STOXX 50 zeigt sich letztendlich fester (finanzen.at) | |
25.04.25 |
Handel in Europa: STOXX 50 liegt im Plus (finanzen.at) | |
25.04.25 |
Mercedes warnt vor gefälschten Angeboten für Gebrauchtwagen (Spiegel Online) | |
25.04.25 |
Optimismus in Europa: Anleger lassen STOXX 50 steigen (finanzen.at) | |
25.04.25 |
Starker Wochentag in Europa: Euro STOXX 50 am Freitagmittag auf grünem Terrain (finanzen.at) | |
25.04.25 |
Mercedes-Benz Group (ex Daimler)-Analyse: Overweight-Bewertung von Morgan Stanley für Mercedes-Benz Group (ex Daimler)-Aktie (finanzen.at) | |
25.04.25 |
Börse Europa in Grün: Zum Start Gewinne im STOXX 50 (finanzen.at) | |
25.04.25 |
Börse Europa: Euro STOXX 50 zum Start des Freitagshandels auf grünem Terrain (finanzen.at) |
Analysen zu Mercedes-Benz Group (ex Daimler)mehr Analysen
25.04.25 | Mercedes-Benz Group Overweight | Morgan Stanley | |
22.04.25 | Mercedes-Benz Group Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
17.04.25 | Mercedes-Benz Group Outperform | RBC Capital Markets | |
14.04.25 | Mercedes-Benz Group Neutral | UBS AG | |
03.04.25 | Mercedes-Benz Group Overweight | JP Morgan Chase & Co. |
Aktien in diesem Artikel
BMW AG | 76,18 | 1,82% |
|
Ford Motor Co. | 8,78 | -0,65% |
|
General Motors | 41,19 | 0,02% |
|
Mercedes-Benz Group (ex Daimler) | 54,71 | 1,41% |
|
Nissan Motor Co. Ltd. | 2,04 | -0,34% |
|