11.12.2013 14:22:30

EU-Außenbeauftragte trifft sich noch einmal mit Janukowitsch

   Von Laurence Norman

   BRÜSSEL--Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton wird am Nachmittag trotz des harten Polizeieinsatzes gegen Demonstranten noch einmal mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch zusammenkommen. EU-Sprecher Olivier Bailly erklärte, dass Ashton wegen des Vorgehens der Ordnungskräfte "extrem enttäuscht" sei.

   Bereits am Dienstag hatte sie mit Janukowitsch dreieinhalb Stunden verhandelt, was als Zeichen der Entspannung gedeutet wurde. Nur wenige Stunden danach brüskierte Janukowitsch die EU-Außenbeauftragte in dem er die Bereitschaftspolizei vorrücken ließ.

   "Das ist kein Schritt vorwärts Richtung Dialog", ergänzte Bailly. Auch US-Außenminister John Kerry reagierte enttäuscht. Er bezeichnete das Vorgehen der Polizei als "nicht akzeptabel". Noch am Dienstagabend war Ashton Arm in Arm mit dem Oppositionsführer Arsenij Jatsenjuk durch das Protestlager gegangen und war von den Demonstranten jubelnd und mit "Europa!"-Rufen empfangen worden. Die britische Politikerin ist noch nicht abgereist und befindet sich noch in der ukrainischen Hauptstadt.

   Zuvor hatte sie Gespräche mit Staatschef Janukowitsch geführt, der den Demonstranten vorwarf, die "nationale Sicherheit" zu bedrohen.

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   DJG/DJN/chg/mgo

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   December 11, 2013 08:12 ET (13:12 GMT)

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