09.05.2013 21:03:33
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Euro nach robusten US-Arbeitsmarktdaten deutlich unter Druck
In den USA waren die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend weiter zurückgegangen, wie neue Zahlen des Arbeitsministeriums zeigten. Die Daten sorgten für Kursauftrieb beim Dollar. Auch gegenüber dem Britischen Pfund baute die Gemeinschaftswährung ab, nachdem die Bank of England auf weitere Lockerungen ihrer Geldpolitik verzichtet hatte. Zudem war die Industrieproduktion im Vereinigten Königreich im März stärker als erwartet gestiegen.
Am Vormittag hatte sich der Euro noch im Plus behaupten können. Denn das große Krisenland Spanien lieferte eine positive Überraschung: Die Produktion der schwer angeschlagenen Industrie war im März deutlich weniger als von Experten erwartet gesunken. Darüber hinaus konnte sich die Regierung in Madrid nicht zuletzt dank der historisch niedrigen Leitzinsen im Währungsraum günstig frisches Geld bei Investoren besorgen.
Stärke zeigte der Dollar indes auch gegenüber dem Yen. So stieg die US-Währung zum ersten Mal seit vier Jahren über die psychologische Marke von 100 Yen. Ein Dollar kostete zuletzt 100,52 Yen. Hintergrund der anhaltenden Schwäche der japanischen Währung ist die extrem lockere Geldpolitik der Bank of Japan./la/he
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