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15.05.2014 08:47:48
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Darmstädter Merck mit kräftigem Gewinnanstieg
Allerdings würden Merck im weiteren Jahresverlauf weiterhin negative Wechselkurseffekte durch den starken Euro zu schaffen machen. Merck bleibe daher vorsichtig, sagte Kley. Beim Umsatz peilen die Hessen nun etwa 10,9 bis 11,1 Milliarden Euro (VJ: 10,7) an. Das Auslaufen von Lizenz- und Provisionserlösen sowie Währungsbelastungen könnten durch Kosteneinsparungen ausgeglichen werden. Das Ebitda vor Sondereinflüssen soll nun circa 3,3 bis 3,4 Milliarden Euro betragen (VJ. 3,3).
RAUER WIND VON DER WÄHRUNGSSEITE
Wie bereits im Vorjahr blies Merck KGaA von der Währungsseite auch im ersten Quartal ein rauer Wind entgegen: Während der Umsatz ohne Zukäufe um 3,7 Prozent zulegen konnte, ergab sich wegen der Euro-Stärke ein leichter Rückgang auf 2,6 Milliarden Euro (VJ: 2,7). Regional konnten die Darmstädter vor allem in den Schwellenländern punkten. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg trotz gegenläufiger Währungseffekte und deutlich gesunkener Lizenz- und Provisionserlöse auf 807 Millionen Euro (VJ: 801) und übertraf damit die Erwartungen von Analysten.
Nach der Übernahme der britischen AZ Electronic sind die Hessen wieder stärker an Zukäufen interessiert. Vor allem das Pharmageschäft mit den beiden Sparten Merck Serono und Consumer Health (rezeptfreie Medikamente) soll weiter durch Partnerschaften oder auch Übernahmen verstärkt werden. Denn bei Merck Serono etwa, in der das Geschäft mit patentgeschützten Medikamenten gebündelt ist, fehlt es an schlagkräftigen neuen Medikamenten.
AZ SOLL VON DER LONDONER BÖRSE
Dass Merck die ein oder andere Übernahme stemmen kann, daran hatte Kley zuletzt keine Zweifel aufkommen lassen: Merck sei de facto schuldenfrei. Diesen Spielraum wolle man in den nächsten Jahren nutzen, hatte der Merck-Chef vor wenigen Tagen auf der Hauptversammlung erklärt.
Nach dem Abschluss der Übernahme der früheren Hoechst-Tochter AZ Electronic will Merck das Unternehmen nun von der Börse nehmen. Die Integration soll bis Ende des laufenden Jahres abgeschlossen sein. Mit dem Zukauf hatten die Hessen ihr lukratives Geschäft mit Produkten für die Elektroindustrie weiter ausgebaut.
/ep/fbr
DARMSTADT (dpa-AFX)
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